Archive for the ‘Veranstaltungen’ Category

FU Spelle: Besichtigung des neuen LVD Krone

24. September 2015

Im Rahmen der Firmenbesichtigungen in der Samtgemeinde Spelle war die Frauen-Union Spelle am 17.09.2015 beim neuen LVD. LVD steht für Landtechnik Vertrieb und Dienstleistungen Bernard Krone GmbH. Die Geschäftsführerin, Frau Dorothee Renzelmann, begrüßte die Frauen und stellte ihren Betrieb vor.

Über 100 Jahre war der Betrieb in der Speller Ortsmitte ansässig. Aus Platzmangel erfolgte Anfang 2015 der Umzug an die Portlandstraße im Industriegebiet Südfelde.

Das neue LVD Betriebsgelände umfasst 6 ha. Die Gebrauchtmaschinenhalle ist 8000 qm groß und die Werkstatt 1300 qm. Außerdem gibt es noch ein Ersatz- und Kleinteilelager, sowie Büro-, Sozial- und Schulungsräume. In Spelle sind 80 Mitarbeiter beschäftigt.

Die LVD Gruppe hat 16 Filialen u.a. in Zorbau bei Leipzig und in Alt-Mölln bei Hamburg.

Obermeister Andreas Berger stellte die hochmoderne Werkstatt vor. Die Werkstatt ist mit Fußbodenheizung ausgestattet, was für die Mitarbeiter besonders in der kalten Jahreszeit sehr angenehm ist. Die Halle ist so bemessen, dass Landmaschinenzüge vorne ein- und hinten wieder herausfahren können. „Wie bei der Formel 1, kurzer Boxenstopp und wieder aufs Feld“.

Frau Laarmann bedankte sich bei Herrn Berger und Frau Renzelmann für die sehr interessante Führung:

„Es ist gut, dass in Spelle so hervorragende familiengeführte Unternehmen sind.“

FU_SpellebeimLVD062015

FU-Vorsitzende Martha Laarmann, LVD-Geschäftsführerin Dorothee Renzelmann, Sina Hochmann, Ulrike Berger und Bärbel Löcken

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„Der geschichtlichen Verantwortung bewusst werden“

24. Juli 2015

Spelle/Esterwegen – Um sich über die Auswirkungen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft im Dritten Reich in der Region zu informieren, haben die Mitglieder CDU-Fraktion im Speller Samtgemeinderat die Gedenkstätte Esterwegen besucht.
„Die Gedenkstätte ist ein europäischer Gedenkort, der an alle 15 Emslandlager und ihre Opfer erinnert“, führte Geschäftsführerin Dr. Andrea Kaltofen aus, die den Kommunalpolitikern das Areal eindrucksvoll vorstellte. Dabei wertete sie den Erinnerungsort als ein Zeichen gegen Diktatur, Gewaltpolitik und Terror. Am Sitz der heutigen Gedenkstätte wurde 1933 das Konzentrationslager Esterwegen zur Unterbringung von politischen Häftlingen errichtet und ab 1937 bis Kriegsende diente das Gelände als Strafgefangenenlager der Reichsjustizverwaltung. „Für heutige und künftige Generationen ist es wichtig, sich dieser geschichtlichen Verantwortung bewusst zu werden und mit ganzer Kraft für freiheitliche und demokratische Grundwerte einzutreten“, erklärten Wilhelm Brundiers, Fraktionsvorsitzender, und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf unter dem Eindruck dieses dunklen Kapitels deutscher Geschichte.

GedenkstaetteEsterwegen

Die Gedenkstätte Esterwegen stand im Interesse der Mitglieder der CDU-Fraktion im Samtgemeinderat Spelle

Martha Laarmann aus Spelle zur neuen FU-Kreisvorsitzenden gewählt

8. Juli 2015

Bei der Mitgliederversammlung der Frauenunion im Kreisverband Lingen wurde Martha Laarmann aus Spelle zur neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Ein besonderer Dank gilt Hedwig Thele, die in den vergangenen acht Jahren dieses Amt ausgeübt hat. Die Landesvorsitzende der FU Niedersachsen Ute Krüger-Pöppelwiehe hat ein Impulsreferat zum Thema Frauen in der Kommunalpolitik und Industrie 4.0 gehalten.FU_Spelle_Vorstandswahlen Juli2015

CDU Samtgemeindevorstand und CDU Fraktionen auf Sommertour in Lünne

8. April 2015

 

 

 

CDU Samtgemeinde 03072015 Luenne 3

CDU Samtgemeinde 03072015 Luenne 2

CDU Samtgemeinde 03072015 Luenne 1

 

100 Jahre Kreisstraße von Dreierwalde nach Spelle

25. August 2014

Sommerfahrradtour der CDU Fraktion und Ortsvorstand Spelle nach Dreierwalde

Aus Anlass „100 Jahre Kreisstraße Dreierwalde – Spelle“ führte die CDU- Sommertour in diesem Jahr zu einem Informationsaustausch zur Nachbargemeinde Dreierwalde in NRW.

Der Dreierwalder Ortsvorsteher Paul Rietmann (Ratsmitglied und Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion der Stadt Hörstel) sowie der Vorsitzende der CDU Dreierwalde, Andreas Winnemöller, begrüßten die Gäste aus Spelle.

Der Ortsvorsteher informierte über die Geschichte, Einrichtungen und wichtige Zukunftsprojekte der Gemeinde Dreierwalde. Des Weiteren wurde über den Stand der Entwicklung der Münsterland-Klinik auf dem ehemaligen Flugplatzgelände, den Sportstätten, den erfolgreichen CDU-Ergebnissen bei der Kommunalwahl 2014, den ersten Platz beim Wettbewerb des Landkreises Steinfurt „Unser Dorf hat Zukunft“ und 100 Jahre Kreisstraße von Spelle nach Dreierwalde berichtet. Im Rahmen der bereits erfolgten Erneuerung der Kreisstraße wird auch der Grenzstein an der Landesgrenze renoviert und feierlich eingeweiht. Hierzu ist dann im Oktober auch eine Abordnung aus Spelle eingeladen.

„Bei dem Thema Hochwasserschutz müssen beide Gemeinden zusammenarbeiten und optimale Lösungen finden“ ergänzte der Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Bürgermeister Holtkötter berichtete, dass zwischen den Gemeinden seit alters her gute Verbindungen bestehen, viele Arbeitnehmer aus Dreierwalde in Spelle arbeiten und auch die guten Einkaufsmöglichkeiten in Spelle sehr intensiv genutzt werden.

Neben der geführten Radtour durch Dreierwalde fand auch eine Besichtigung des Heimathauses in Reinings Mühle statt. Die Vorsitzende des Heimatvereins, Frau Magda Möller, stellte die interessante Geschichte der ehemaligen Getreidemühle vor.

 

Radtour Fraktion (4) reiningsmuehle2004
Gäste aus Spelle vor Reinings Mühle

Nach der beeindruckenden Rundfahrt klang der Tag mit vielen Gesprächen in gemütlicher Runde aus.

Zum Schluss bedankte sich der Ortsvorsitzende Ludger Kampel, Initiator des Besuches auf Seiten der Speller CDU-Fraktion, bei den Gastgebern: „Das war ein sehr informatives Programm und die Dreierwalder CDU-Freunde sind herzlich zu einem Gegenbesuch in Spelle eingeladen.“

Austauschgespräche auf dem Rad

3. August 2014

CDURadtourmitSalzbergenund Emsbueren2014

Die CDU-Vorstände aus Spelle, Emsbüren und Salzbergen trafen sich in Spelle zum jährlichen Austauschgespräch und besichtigten u.a. das Schulungszentrum des Unternehmens Krone.

Spelle – Die Vorstände der CDU-Orts- und Samtgemeindeverbände der Samtgemeinde Spelle sowie der Gemeinden Emsbüren und Salzbergen treffen sich einmal jährlich zu einer gemeinsamen Radtour mit anschließendem Austauschgespräch. Ziel der diesjährigen Radtour war die Gemeinde Spelle.

„Dieser regelmäßige Austausch mit den Nachbargemeinden ist wichtig für eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, hob Klaus Santen, Vorsitzender des CDU-Samtgemeindeverbandes Spelle, als Ausrichter in der Begrüßung hervor. Die Christdemokraten informierten sich über die regen Aktivitäten im Hafen Spelle-Venhaus und besichtigten unter Führung von Dr. Bernard Krone das Schulungszentrum des Unternehmens Krone.

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf hob die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit in der Region hervor: „Der Blick über den Tellerrand in die Region wird immer wichtiger. Durch Kooperationen und Zusammenschlüsse, wie beispielsweise zur LEADER-Region Südliches Emsland, erhalten wir ein stärkeres Gewicht und können uns gemeinsam effektiv für unsere Interessen einsetzen.“ Auch Markus Silies, Kreisvorsitzender der CDU im Kreisverband Lingen, sieht eine eng vernetzte Region als wichtige Voraussetzung, um den Belangen des südlichen Emslandes Bedeutung zu verleihen. „Dieser jährliche Austausch zwischen den drei Kommunen ist bereits zur Tradition geworden und hat sich bestens bewährt“, dankte Silies allen, die sich für den regelmäßigen Austausch einsetzen.

„40 Jahre Frauen-Union in der Samtgemeinde Spelle“

6. April 2014

„40 Jahre Frauen-Union in der Samtgemeinde Spelle“ das ist ein Grund zum Feiern.

1974 war für die Samtgemeinde Spelle ein Gründungsjahr. Die Gemeinden Spelle, Schapen und Lünne schlossen sich zusammen und auch der Heimatverein gründete sich. Das Heimathaus war daher für die Jubiläumsveranstaltung der FU ein würdiger Rahmen. Herbert Schwer, Vorsitzender des Heimatvereins Spelle, begrüßte die Gäste und stellte das Heimathaus kurz vor.

Am 14.März 1974 entschlossen sich Frauen aus Spelle die Frauen-Union im Samtgemeindeverband
zu gründen. Gründerin und erste Vorsitzende war Klärchen Rekers, ihre Stellvertreterinnen waren Katharina Sandtel, Venhaus, und Marianne Heile, Spelle.
„Die Welt braucht Frauen. Die Frauen sollen und wollen die Welt mitregieren, mitgestalten und verändern. Sich heraushalten heißt regiert werden, machtlos bleiben“ , stellte die Vorsitzende Martha Laarmann in ihrer Begrüßungsrede fest.

In einer Schweigeminute wurde aller verstorbenen Frauen der FU gedacht.

Die Vorsitzenden Brunhilde Grönniger (1992 – 1998), Heidemarie Hoppe (1998 – 2005) und Martha Laarmann (2005 – bis heute) ließen die letzten 40 Jahre Revue passieren.

Vor 40 Jahren waren die Frauen, besonders auf dem Land, mehr ans Haus gebunden, weil die Zahl der Kinder hoch war und es kaum Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Ältere gab.
Ein Häuschen mit Garten war das erstrebenswerte Ziel. Kirchliche Veranstaltungen besuchten die Frauen, doch die Politik war Männersache. Es gab heftig kontrovers geführte Diskussionen, ob eine politische Vereinigung von Frauen überhaupt nötig sei.

Frau Antonia Schütte war von Juni 1974 bis 1981 die erste Frau im Samtgemeindeverband Spelle.

Um familienpolitische, frauenspezifische Themen und allgemeine Politik ging es den FU-Frauen.
Es wurden soziale Einrichtungen und ortsansässige Firmen besichtigt, immer im Hinblick auf Frauenarbeitsplätze und Familienfreundlichkeit. Auch beim Thema Umweltschutz bzw. Umwelt ergriffen die Frauen die Initiative. Mit dem Slogen „Nicht alles in die Mülltonne“ wandten sich die FU-Frauen gegen die Wegwerfmentalität und wurden als „Müllweiber“ belächelt.
Aktionen mit den Altenheimbewohnern und Rollstuhlfahrern wurden unter der Regie von Maria Schwert und Margret Boyer gemacht.

„Drogen, Sucht und Gewalt – Das geht uns alle an“ mit dieser Überzeugung setzte sich die FU Spelle gegen Gewalt und Missbrauch von Kindern ein.
„Keine Spielhalle in Spelle“, „Wie sicher sind Frauen in Spelle“ , „Tagesmütter“ , „Integration von Asylanten und Aussiedlern“, „Mobbing in der Schule“, „Häusliche Pflege“ und viele weitere noch heute aktuellen Themen wurden von der FU behandelt.

Wochenend-Informationsfahrten führten z.B. nach Hamburg zur „Alimaus“. Schwester Gerharda Rekers, Leiterin der Alimaus, führte uns durch das Haus, in dem sich mittellose Menschen 2 x am Tag satt essen und ausruhen können; anschließend zeigte sie uns „ihr“ Hamburg.
„Auf den Spuren des G8-Gipfels“ war die FU beim Landtag in Schwerin, machte Stadtbesichtigungen in Rostock, Kühlungsborn, Heiligendamm und Warnemünde.
Hauptstädte wie Prag, Paris, Wien wurden besichtigt, aber auch das Weltkulturerbe Ruhr 2010
und die Meyer-Werft in Papenburg.
Beim Speller Hafenfest verteilten die FU-Frauen Marmelade mit der Aufschrift „Politik die Früchte trägt“.

Die Festrednerin Ute Krüger-Pöppelwiehe, Vorsitzende der FU Niedersachen, stellte in ihrem Grußwort fest, dass es auch heute noch wichtig sei, Politik von Frauen und Männern zu gestalten.
Das es kein Gegeneinander sondern nur ein Miteinander geben sollte.
Ein aktuelles Thema der FU ist „die Pille danach“.

Bürgermeister Georg Holtkötter überbrachte im Namen der Räte, der Verwaltung sowie aller BürgerInnen Glückwünsche zum 40jährigen Jubiläum. In seiner Rede betonte er, dass Kommunalpolitik alle betrifft und dass auch „Mann“ erkannt hat, dass erfolgreiche Politik die aktive Mitwirkung von Frauen braucht.

Magdalena Wilmes, Bürgermeisterin von Lünne und Kreistagsabgeordnete, überbrachte die Glückwünsche des Emsländischen Kreisrates und von Landrat Reinhard Winter.
Spezielle Belange von Frauen, Familien und der demographischer Wandel rücken immer mehr ins politische Blickfeld. Dieser Herausforderung des 21.Jahrhunderts hat sich der Landkreis Emsland mit seinen Kommunen aktiv angenommen. Seit 2006 gibt es die große Koalition für Kinder und Familien. Die Familienzentren sind ein beliebter Anlaufpunkt.
Die Emsländische Stiftung ist das gemeinsame Instrument des Landkreises und des Wirtschaftverbandes um auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf reagieren zu können.
Bildung und Familie spielen eine wichtige Rolle in der Samtgemeinde und im Landkreis.
Das sieht man auch an dem großen Angebot von Kitas, Krippenplätzen und Ganztagsschulen.

Die FU ist ein wichtiger und zentraler Bestandteil des Landkreises und der Samtgemeinde.
Das zeigt auch die Erfolgsgeschichte der Samtgemeinde und die gute Vernetzung der Frauen in der Kommunalpolitik bis hin zur Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene der Frauen-Union.

Als Mitglied des Bundesvorstandes der FU Deutschland richtete Magdalena Wilmes
auch die besten Grüße der Bundesvorsitzende Maria Böhmer aus.

Ingrid Thole, Bezirksvorsitzende der FU OS/Emsland, überbrachte die Glückwünsche des Bezirks. Sie stellte fest, dass bei aller politischen Arbeit auch der Spaß nicht zu kurz kommen sollte, wie z.B. die Fahrten zu den Weihnachtsmärkten, die Hedwig Thele, Kreisvorsitzende der FU, vorstellte.

„Ohne-Frauen-ist-kein-Staat-zu-machen-Zukunft-Set“,
überreichte Nina Berning, Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Spelle.
Das Set enthält einen Ortsplan der SG Spelle –
um auf dem politischen Parkett die Orientierung zu behalten.
Ein Päckchen Salz für das Salz in der politischen Suppe.
Ein Päckchen „Durchbeißer“ um wichtige Themen im Auge zu behalten
und wenn nötig „durch zu beißen“. Hart in der Sache, Weich zum Nächsten…
Eine Flasche Sekt um auf Erfolge anzustoßen.

Martha Laarmann, bedankte sich bei allen Gästen und lud noch zu einem kleinen Imbiss ein.
Die FU-Spelle wird auch weiterhin für die Frauen und Familien da sein.

Vom 28. – 30.11.2014 findet eine Jubiläumsfahrt nach Berlin statt.
Vorläufige Programm-Punkte: Besuchertribüne des Plenarsaales, Informationsgespräch mit evtl. AlbertStegemann, Kuppelbesuch und Bummeln über einen Weihnachtsmarkt

40JahreFUJubiFoto

auf dem Foto: Bürgermeister Georg Holtkötter, Magdalena Wilmes, Claudia Walter, Hedwig Thele, Heidemarie Hoppe, Martha Laarmann, Nina Berning, Ute Krüger-Pöppelwiehe, Ingrid Thole, Brunhilde Grönniger

CDU Fraktion zum Haushaltsplan 2014

11. Dezember 2013

SGR – 11.12.13

Herr Vorsitzender, Herr Samtgemeindebürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Nur gesunde finanzielle Strukturen ermöglichen Handlungsspielraum und nur vorhandener Handlungsspielraum ermöglicht die Weiterentwicklung unserer Samtgemeinde.
Bei der Vorstellung unseres Haushaltes haben wir sicherlich alle die wichtigste Aussage vernommen: Unser Haushalt ist ausgeglichen, der Ergebnishaushalt weist einen Überschuss von fast 403.000 € aus, der für notwendige Investitionen zur Verfügung steht. Die starke Steuerkraft der Mitgliedsgemeinden versetzt die Samtgemeinde in die Lage, zukunfts-weisende Projekte in Angriff zu nehmen:
-Mit der notwendigen Erweiterung der Oberschule kann im Jahre 2014 begonnen werden. Es werden die ersten 1,2 Millionen € von ca. 3,5 Mill. für die räumliche und sächliche Ausstattung investiert. Allein in 2014 betragen die Ausgaben für den Bildungssektor ( incl der Sportstätten) 3,3 Mill. €. Investitionen in die Bildung sind die Bausteine und Grundlagen unserer Gesellschaft.
-Mehrere Hunderttausend € werden zum Schutz der Bevölkerung, für den Brandschutz verausgabt.
-Der soziale Bereich mit der Jugendarbeit, den Familien und mit der stetig wachsenden Zahl der Senioren wird mit steigendem Budget unterstützt. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang auch die erhöhte Anzahl von Sozialpädagogen im Schulbereich, deren Personalkosten von der SG größtenteils getragen werden. Wir werden uns auch in Abstimmung mit dem Landkreis den Aufnahmebedingungen für Asylbewerber stellen, und hier vor allem der not leidenden Bevölkerung Syriens Wohnraum zur Verfügung stellen.
Im Investitionsprogramm der folgenden Jahre sind vorausschauend zahlreiche Projekte und Investitionen von rund 5,4 Mill. aufgenommen worden. Die Realisierung dieser Maßnahmen steht wie immer unter dem Finanzierungsvorbehalt. Die Finanzierung dieser Maßnahmen sollte, soweit wie möglich, durch die Einwerbung von Zuschüssen unterstützt und erst dann durchgeführt werden, wenn Fördermittel zugesagt sind.
Das Investitionsprogramm wird auch vor dem Hintergrund der in der mittelfristigen Finanzplanung aufgezeigten Entwicklung der Schulden fortgeschrieben. Jahr für Jahr werden wir entscheiden müssen, welche Maßnahmen zwingend notwendig, welche gut bzw. welche wünschenswert wären. Durch die Aufstellung von Prioritäten hat die Reihenfolge der Maßnahmen zu erfolgen, wobei die stetige Aufgabenerfüllung immer gewahrt bleiben und ausreichend Gestaltungsspielräume auch in Zukunft vorhanden sein muss.
Ein paar Hinweise zu unserer Verschuldung:
Positiv kann festgehalten werden, dass die Kreditinanspruchnahme deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Im HH-Plan 2013 war der Schuldenstand zum 31.12.13 noch mit rund 3,5 Mill. erwartet worden, tatsächlich wird er sich über 2,5 Mill. belaufen.
Hierbei handelt es sich um Kredite in Höhe von ca. 1,6 Mill. des Kreditmarktes und von ca. 810.000 € der Kreisschulbaukasse. Für die investiven Maßnahmen 2014 wird eine Kreditaufnahme von 235.000 € am Kreditmarkt und 367.500 € aus der Kreisschulbaukasse erforderlich. Dem gegenüber stehen Tilgungen von 141.200 €.
Im Haushaltsjahr sowie in den folgenden Jahren der mittelfristigen Finanzplanung sind insgesamt Nettoinvestitionen 5.412.000 € vorgesehen. Davon werden über den Kreditmarkt und der Kreisschulbaukasse insgesamt 25 %, 1.443.900 €, finanziert werden müssen.

Der Schuldenstand würde dann zum Jahresende 2017 fast 4 Mill. betragen, die Verschuldung pro Kopf vermutlich bei ca. 303 €, im Vergleich der Landesdurchschnitt bei 458 €.
Wünschenswert wäre es, wenn die Kreditaufnahme einzig aus der Kreisschulbaukasse erfolgen könnte und die sonstigen Investitionen aus dem Haushalt erwirtschaftet würden.

Erwähnen muss man in diesem Zusammenhang auch, dass die Samtgemeinde zu den wenigen der 421 Verwaltungseinheiten in NS gehört, die eine Finanzausgleichsabgabe incl. Schulden-diensthilfe zu zahlen hat. Schlüsselzuweisungen sind somit für uns weiterhin ein Wunschdenken.
Die Hausaufgaben für das kommende Jahr sind gemacht, die Arbeitsgrundlage für das Jahr 2014 mit dem Haushalt gelegt. Herzlichen Dank an die Verwaltung, die dieses Zahlenwerk erstellte.

Dank aber auch an alle Kolleginnen und Kollegen, an alle Fraktionen. Wir haben gemeinsam die Aufgaben dieses Jahres und der vergangenen Jahren gelöst und zukunftsweisende Maßnahmen auf den Weg gebracht. Gemeinsam werden wir auch die vor uns liegenden Aufgaben lösen.

Fraktionsvorsitzender
Willi Brundiers

CDU läutet in Spelle heiße Wahlkampfphase ein

8. August 2013

Ausgabe: Lingener Tagespost Veröffentlicht am: 08.08.2013 kr Spelle

 

Spelle. Die CDU im Wahlkreis Mittelems hat am Mittwochabend die heiße Wahlkampfphase für die Bundestagswahl am 22. September eingeläutet.

 

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Wahlkampfauftakt der CDU im Wahlkreis Mittelems am Mittwochabend bei Krone in Spelle (von links): Hermann Kues, der aus dem Bundestag ausscheidet, CDU-Landesvorsitzender David McAllister,

 Über 400 Parteifreunde und Gäste hießen die CDU-Kreisvorsitzenden Heinz Rolfes (Lingen), Karl-Heinz Knoll (Meppen) und Reinhold Hilbers (Grafschaft Bentheim) zur Auftaktveranstaltung zur Bundestagswahl im Krone Drive&Train-Center in Spelle willkommen.

Albert Stegemann, Bundestagskandidat für den Wahlkreis Mittelems, stellte sich und seine politischen Ziele vor. Der Grafschafter möchte die Nachfolge des langjährigen CDU-Bundestagsabgeordneten Hermann Kues aus Lingen antreten, der für den neuen Bundestag nicht mehr kandidiert .

Der CDU-Landesvorsitzende und frühere niedersächsische Ministerpräsident David McAllister warb um tatkräftige Unterstützung für die Union und für Stegemann. Hausherr Bernard Krone hieß die Christdemokraten in seinem Unternehmen willkommen. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf stellte in einem Grußwort die erfolgreiche Entwicklung der Samtgemeinde Spelle vor.

Samtgemeinde Spelle investiert: Bildung, Sportstätten, Feuerwehr

13. Dezember 2012

Ausgabe: Lingener Tagespost Veröffentlicht am: 13.12.2012   pe Spelle

 Spelle. Der Samtgemeinderat Spelle hat am Dienstagabend einstimmig den Haushalt 2013 verabschiedet. Der Ergebnishaushalt, in dem die Aufwendungen und Erträge zusammengefasst sind, ist ausgeglichen. Der Finanzhaushalt, in dem die Ein- und Auszahlungen und die Investitionen gebündelt sind, kommt aber nicht ohne eine Finanzspritze vom Kreditmarkt in Höhe von 771500 Euro aus.

Ein Investitionsschwerpunkt in den nächsten Jahren wird die Oberschule mit gymnasialem Zweig in Spelle sein. Das Archivbild zeigt die Jungen und Mädchen mit Lehrer

Die Schulden der Samtgemeinde sind damit auf knapp 3,5 Millionen Euro angestiegen, liegen aber noch unter dem Landesdurchschnitt vergleichbarer Kommunen.

Spelles Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf hatte zuvor den von Kämmerer Torsten Lindemann erstellten Haushaltsplan erläutert und die Aufgabenschwerpunkte beschrieben. So beträgt die Summe der Aufwendungen und Investitionen in den Bereichen Schulen und Sportstätten im Haushalt 2013 rund 2,7 Millionen Euro.

Beträchtlich sind auch die Ausgaben der Samtgemeinde im Feuerwehrwesen. Für den Neubau des Gerätehauses in Lünne sind 400000 Euro veranschlagt. Ebenfalls in Planung ist der Erwerb eines Löschfahrzeuges für die Lünner Wehr. Kostenpunkt: 220000 Euro.

Größere Oberschule
Erhebliche Geldmittel werden auch der Neubau und die Erweiterung der Oberschule mit gymnasialem Zweig binden. Die Samtgemeinde ist Schulträger. Das Kostenvolumen beläuft sich auf etwa drei Millionen Euro, verteilt auf die Haushaltsjahre bis 2015. Hummeldorf geht davon aus, dass auch der Landkreis über die Kreisschulbaukasse mit zur Finanzierung beiträgt. Zumindest die Planungsunterlagen weiterentwickeln will die Samtgemeinde beim Projekt Großraumturnhalle. Hier werden den Worten von Hummeldorf zufolge erhebliche Zuschüsse benötigt, um die Kosten von 2,5 bis drei Millionen Euro zu stemmen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Willi Brundiers verwies darauf, dass die Samtgemeinde aufgrund der Steuerkraft ihrer Mitgliedsgemeinden Spelle, Schapen und Lünne mehr Geld an das Land überweise, als es an Zuweisungen aus Hannover erhalte. Die Investitionen gerade im Bildungsbereich seien auf die Zukunft ausgerichtet. Dies sah auch Thomas Forstreuter so. „Wenn wir durch Lünne, Schapen und Spelle fahren, kann keiner meckern.“ Die Entwicklung der Schulden müsse aber sorgsam beobachtet und eine Großraumturnhalle „mehr als doppelt kritisch hinterfragt werden“. Ähnlich äußerte sich auch Klaus Frecken vom Unabhängigen Bürgerforum Spelle (UBS). Bei den Ausgaben gelte es, ein verstärktes Augenmerk auf ihre Finanzierbarkeit zu richten.