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Terminhinweis

16. Februar 2020

Mitgliederversammlung07042020

Haushalt der Samtgemeinde Spelle einstimmig verabschiedet

26. Januar 2020

20200125_Zeitungsbericht Haushalt 2020 Samtgemeinde

Haushalt der Samtgemeinde Spelle einstimmig verabschiedet

26. Januar 2020

Bericht in der Lingener Tageszeitung vom 25.01.2020  Ludger Jungeblut

Maria Lindemann kündigt Sportstättenplan an

Haushalt der Samtgemeinde Spelle einstimmig verabschiedet / Land fördert Neubau der Turnhalle in Lünne


Spelle
Der Haushalt 2020 der Samtgemeinde Spelle ist unter Dach und Fach. Einstimmig haben die Fraktionen von CDU, Unabhängigem Bürgerforum Spelle und SPD-Lünner Liste dem Etat in der jüngsten Sitzung zugestimmt.

In ihrer Haushaltsrede wartete Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann (CDU) mit einer aktuellen Mitteilung des niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport auf, die vom Rat mit spontanem Beifall quittiert wurde: Für den Neubau der Turnhalle in Lünne mit Gesamtkosten von 1,5 Millionen Euro hat das Land eine Förderung in Höhe von 281 400 Euro zugesagt. Eingangs betonte die Verwaltungschefin: „Aufgrund der insgesamt soliden Finanzsituation weist die Samtgemeinde Spelle einen starken Haushalt auf, sodass auch im Haushaltsjahr 2020 die Weiterführung von gemeinsamen Aufgaben gesichert und zukunftsorientierte Maßnahmen ermöglicht werden.“Neue Konzepte

Die Samtgemeinde strebe in diesem Jahr ein Wohnraumversorgungskonzept für Spelle, Schapen und Lünne an. „Aufgrund demografischer und gesellschaftlicher Veränderungen wird es an Bedeutung gewinnen, passgenaue Wohnformen anbieten zu lassen beziehungsweise anbieten zu können.“ Auch die zur Verfügung stehenden Sportflächen, Spiel- und Aufenthaltsbereiche sowie Sporthallen sollen nach ihren Worten unter Beteiligung von Vereinen und Interessierten anhand der jetzigen Situation und eventueller zukünftiger Bedarfe konzeptionell in einem Sportstättenplan aufgezeigt werden.

Lindemann ging auch auf wichtige Investitionen in diesem Jahr ein. In diesem Zusammenhang nannte sie den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Schapen (eine Million Euro), die Erweiterung der Mensa an der Ludgerus-Grundschule in Schapen (60 000 Euro) und die Aufwertung der Außenanlagen an der Johannes-Grundschule (200 000 Euro) in Spelle. „Mein Wunsch ist es, dass wir uns auch in der Verwaltung digital neu ausrichten. Die Verwaltung wolle bei den Themen E-Government, E-Akte und E-Workflow den Anschluss nicht verlieren, um effizient und bürgerfreundlich zu wirken. Sie könne auf ein hoch motiviertes Team zählen, dem sie ein besonderes Dankeschön aussprach.

Haushalt2020_Verschuldung„Mit der starken Steuerkraft der Gemeinden, die eine hohe Umlage an die Samtgemeinde nach sich zieht, erhält der Samtgemeindehaushaushalt eine sehr gute Ausgangsposition“, erklärte die Verwaltungschefin. Diese Steuerkraft sei zum großen Teil auf die Gewerbetreibenden zurückzuführen, denen die Samtgemeindebürgermeisterin für deren Aktivitäten dankte.

Dezernent Stefan Sändker verwies darauf, dass die Samtgemeindeumlage, die sich aus den Zahlungen der Mitgliedsgemeinden speist, mit mehr als 6,3 Millionen Euro eine Rekordsumme erreicht hat. Er bezeichnete es als Wermutstropfen, dass die Samtgemeinde insgesamt 500 000 Euro als Finanzausgleichsabgabe und Entschuldungsumlage an das Land überweisen müsse. Mit diesem Geld werden finanzschwache Kommunen unterstützt. Er freute sich, dass 580 000 Euro Fördermittel aus dem Digitalpakt für die Schulen zur Verfügung stehen. Ob die Samtgemeinde tatsächlich ein zinsloses Darlehen in Höhe von 300 000 Euro zur Finanzierung der neuen Sporthalle in Lünne benötige, stehe noch nicht fest. Sändker zufolge sind von 2020 bis 2023 insgesamt Investitionen in Höhe von mehr als 6,7 Millionen Euro, darunter auch für neue Fahrzeuge der Wehren, geplant.

CDU-Fraktionsvorsitzender Karlheinz Schöttmer erklärte: „So manche Kommune würde sich freuen, wenn sie einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen und geplante 3,3 Millionen Euro für Investitionen im Jahr 2020 tätigen könnte.“ Die enorme Steuerkraft der Gemeinden Spelle, Schapen und Spelle versetze die Samtgemeinde auch in diesem Jahr in die Lage, mit Investitionen weitere Akzente zu setzen. Er verwies auf die wirtschaftliche Stärke der Unternehmen und eine Arbeitslosenquote von unter 1,5 Prozent, was quasi Vollbeschäftigung bedeute.„Zukunftsprojekte“

Stellungnahme der CDU Fraktion Samtgemeinde Spelle zum Haushalt 2020

25. Januar 2020

Sehr geehrte Samtgemeindebürgermeisterin Frau Maria Lindemann,
Sehr geehrter Herr Ratsvorsitzender Andreas Wenninghoff,
Liebe Ratskolleginnen und Kollegen

Unser Dezernent Stefan Sändker hat uns auch in diesem Jahr wieder ein beeindruckendes Zahlenwerk vorgelegt.

So manche Kommune würde sich freuen, wenn Sie einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen und geplante 3,3 Millionen für weitere Investitionen im Jahr 2020 tätigen könnte.
Die enorme Steuerkraft aller drei Mitgliedsgemeinden versetzt die SG auch in diesem Jahr in die Lage mit Investitionen gerade im Teilhaushalt Sicherheit und Ordnung (Feuerwehr) aber auch in dem Bereich allgemeine Verwaltung, sowie Teilhaushalt 5 Bauen, Planung, Umwelt weitere Akzente zu setzen.

Dank der hervorragenden wirtschaftlichen Stärke der Betriebe unserer SG und einer Arbeitslosenquote von unter 1,5 Prozent, was quasi Vollbeschäftigung bedeutet, erlauben die Steuereinnahmen der Kommune entsprechende gestalterische Spielräume.

Obwohl wir auch im letzten Jahr enorme Investitionen, gerade im Feuerwehrwesen aber auch in anderen Bereichen getätigt haben, ist es nicht zu einem Anstieg der Verschuldung gekommen. Ganz im Gegenteil, es konnten Schulden in Höhe von 383.000 € getilgt werden.

Auch 2020 sind weitere Maßnahmen gerade im Rettungswesen (Neubau Feuerwehrgerätehaus Schapen) aber auch im Bereich Allgemeine Verwaltung wie Ersatzneubau Turnhalle Lünne, Soccerfeld Grundschule Spelle, Erweiterung Mensa der Grundschule Schapen sowie im Teilhaushalt 5 Bauen, Planung, Umwelt die Fahrzeuganschaffung für den Bauhof, oder die Haltestelle Grundschule Lünne vorgesehen.

Seitens der CDU finden wir es absolut notwendig und richtig, stets ein Augenmerk auf den Bestand zu richten, und hier immer rechtzeitig, notwendige Schritte einzuleiten.
Im Rettungsbereich (die Themen Feuerwehrbedarfsplan, Alter der Fahrzeuge, Gerätehäuser) beschäftigen uns immer wieder, und sind sicherlich sinnvolle und notwendige Investitionen im Jahr 2020, aber auch für die kommenden Jahre.

Das gleiche gilt natürlich auch für den Bereich, Bauen, Planung, Umwelt. Hier haben wir auf die Veränderungen immer wieder zu reagieren. Geplante Investitionen in Höhe von 3,3 Millionen ist sicherlich sehr viel Geld. Bei all diesen Planungen sollten wir uns die Frage stellen, sind diese notwendig. Seitens der CDU Fraktion können wir dieses nur bestätigen!

Ärgerlich ist es wie in jedem Jahr, dass die Samtgemeinde aufgrund der positiven Steuerkraft der Mitgliedsgemeinden, auch in diesem Jahr eine Finanzausgleichsabgabe und Entschuldungsumlage in Höhe von 500.000€ zahlen muss! Welche Investitionen hätte man mit diesem Geld noch tätigen können.

Unsere klare Ansage, unsere Schulden kontinuierlich bis zum Jahre 2023 auf 2,4 Millionen zurückzuführen, ist sicherlich eine große Aufgabe. Gemeinsam werden wir auch diese Herausforderungen meistern und zum Wohle unserer Samtgemeinde Entscheidungen treffen!

Unser Haushalt bietet eine solide Grundlage, für die bisher bekannten Aufgaben diesen Jahres. Sicherlich werden wir auf so manche neue, heute noch unbekannte Situation zu reagieren haben. Aber gemeinsam werden wir, Rat und Verwaltung, die Herausforderungen meistern!

Ein besonderer Dank gilt der Kämmerei mit Herrn Sändker an der Spitze. Es galt nicht nur den Haushalt der Samtgemeinde, sondern auch die 3 Haushalte der Mitgliedsgemeinden, auf den Weg zu bringen. Danke für diese Arbeit! Dank an alle Kolleginnen und Kollegen in allen Fraktionen! Wir haben nicht nur die gestellten Aufgaben des letzten Jahres gemeinsam gelöst, sondern ich meine, dass wir auch in den zurückliegenden Jahren unsere Samtgemeinde in den unterschiedlichen Bereichen auf den richtigen Weg gebracht haben.

Mögen wir auch gelegentlich von unterschiedlichen Ansätzen ausgegangen sein, so ist es uns doch immer wieder gelungen, gemeinsam Entscheidungen anzugehen und umzusetzen. Allen dafür ein herzliches Dankeschön! Zusammenfassend für die CDU Fraktion war uns im Haushaltsplan 2020 wichtig:

1. Einen ausgeglichenen Haushalt ausweisen zu können.

2. Das es das Ziel der nächsten Jahre ist, die vorhandenen Kreditmarktdarlehen weiter zu tilgen, um den Schuldenstand bis zum Jahr 2023 auf 2,4 Millionen zu verringern. 3.

Vor allem sinnvoll zu investieren, unter der Voraussetzung sparsam und wirtschaftlich zu haushalten.

Die CDU Fraktion stimmt der Haushaltssatzung und dem Haushaltsplan der Samtgemeinde Spelle für das Haushaltsjahr 2020, inklusive der mittelfristigen Finanz-, Ergebnis und Investitionsplanung 2021 bis 2023 voll zu!

Danke fürs zuhören!

Karl Heinz Schöttmer, CDU Fraktionsvorsitzender       22.01.2020

Vereidigung: Samtgemeinde Spelle setzt große Hoffnungen in Maria Lindemann

16. November 2019

Auszug aus dem Bericht der Lingener Tageszeitung    Von Ludger Jungeblut

Spelle . Die neue Speller Samtgemeindebürgermeisterin Mara Lindemann (51) ist am Donnerstagabend im Wöhlehof unter großem Beifall vereidigt worden. Die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Magdalena Wilmes nahm die Vereidigung im Rahmen einer Sitzung des Samtgemeinderates vor.

 

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Ihren Amtseid legte die neue Speller Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann im Wöhlehof ab. Sie schwor, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Niedersächsische Verfassung und die in der Bundesrepublik geltenden Gesetze zu wahren und ihre Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. Foto: Ludger Jungeblut

Dass 140 Gäste zur Vereidigung der neuen Samtgemeindebürgermeisterin gekommen waren, wertete Magdalena Wilmes als ein Zeichen dafür, dass Maria Lindemann viele Hände zu einer guten und erfolgreichen Zusammenarbeit gereicht werden. „Für die Zusammenarbeit mit den Räten wünsche ich mir gegenseitige Offenheit und Transparenz, Verlässlichkeit, Kraft, Kreativität und Entscheidungsfreude. Wir freuen uns, mit dir, liebe Maria, eine Persönlichkeit an verantwortlicher Stelle in unserer Samtgemeinde zu haben, die diese Qualitäten in sich vereinigt.“ Besonders stolz zeigte sich Wilmes darüber, „dass wir heute die erste Samtgemeindebürgermeisterin in der 45-jährigen Geschichte der Samtgemeinde Spelle vereidigen.“

Lindemann dankte  allen, die es ihr ermöglicht hätten, das Amt am 1. November anzutreten. „Der meiste Dank gebührt allen Wählerinnen und Wählern, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Ich werde alles tun, was mir möglich ist, um dem Vertrauen gerecht zu werden.“ Sie finde ein gut bestelltes Feld vor und bedankte sich bei ihrem Vorgänger Bernhard Hummeldorf für dessen unermüdlichen Einsatz, der ihr den Einstieg leichter gemacht habe. „Mein Anspruch ist es, für die Menschen da zu sein, für Projekte und Ideen den Weg zu ebnen, auf diesen Wegen zu begleiten und gleichzeitig auch individuell zu helfen und Menschen in ihren persönlichen Anliegen zu unterstützen.“ Das gelte für die Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch für ihre Kolleginnen und Kollegen im Rarthaus.

Nach den Worten der Christdemokratin ist das riesige ehrenamtliche Engagement in Spelle, Schapen und Lünne beziehungsweise in Vereinen, Organisationen oder in der Nachbarschaft beispiellos und stehe für den ländlichen Raum. „Für das Ehrenamt werde ich mich jederzeit einsetzen“, versprach sie. Sehr wichtige Partner seien für sie auch die Gewerbetreibenden. Die oftmals traditionellen Familienbetriebe seien eng mit den Gemeinden verbunden und „machen uns durch ihr Invest, ihre Arbeitsplätze und ihr persönliches Engagement stark.“

Viele Herausforderungen zu bewältigen

In der Zukunft gelte es, viele Herausforderungen zu bewältigen. In diesem Zusammenhang nannte Lindemann die infrastrukturelle Entwicklung für Wohnbebauung, Gewerbeflächen und Landwirtschaft. Wichtiges Thema sei auch die Digitalisierung in allen Bereichen. Stichpunktartig nannte die Samtgemeindebürgermeisterin weitere Themen wie Mobilität für Jung und Alt, Klimaschutz mit E-Mobilität, Nutzung regenerativer Energien, Nachverdichtung, Umgang mit Ressourcen sowie die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum. „Positiv, offen und auch idealistisch, so gehe ich es an. Schön, dass Sie alle an meiner Seite sein werden.“

Der Schapener Bürgermeister und CDU-Fraktionsvorsitzende im Samtgemeinderat, Karlheinz Schöttmer, betonte: „Wie sehr du im Zuge der Wahl von deinen persönlichen Qualitäten überzeugt hast, lässt sich auch daran ablesen, dass auch die anderen Parteien deine Kandidatur unterstützt haben. Dieser Rückhalt über Parteigrenzen hinweg ist eine gute Basis, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen und die erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre fortzuschreiben.“

Abschied vom Speller Vollblutpolitiker und Rathauschef

31. Oktober 2019

Auszug aus dem Bericht der Lingener Tageszeitung     Von Ludger Jungeblut

Spelle. Mit langanhaltendem Beifall haben 170 geladene Gäste im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof am Mittwochabend den langjährigen Speller Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolgerin Maria Lindemann (ebenfalls CDU) tritt am Freitag, 1. November, ihren Dienst an.

Die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Magdalena Wilmes ließ die wichtigen beruflichen Stationen des 60-Jährigen, der in Elbergen aufgewachsen ist, Revue passieren. Im Alter von 16 Jahren begann er 1975 seine zweijährige Ausbildung beim damaligen Landkreis Lingen. 1985 folgte die Abschlussprüfung für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst. Nach 15-jähriger Tätigkeit für den Landkreis Lingen und später für den Landkreis Emsland trat Hummeldorf im Jahr 1990 den Dienst bei der Samtgemeinde Spelle an. 1991  wurde er zum Diplom-Verwaltungswirt ernannt. Nur ein Jahr später, im Alter von 33 Jahren, folgte die Wahl zum stellvertretenden Speller Samtgemeindedirektor.

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Mit stehendem Beifall wurde Bernhard Hummeldorf in den Ruhestand verabschiedet. Foto: Ludger Jungeblut

Mit überwältigender Mehrheit wurde der verheiratete Vater von drei Söhnen im Juni 2004 von den Bürgern zum ersten hauptamtlichen Samtgemeindebürgermeister ab dem 1. Januar 2005 gewählt und 2011 im Amt bestätigt. Wilmes machte anhand zahlreicher  Projekte aus den verschiedensten Bereichen deutlich, dass Hummeldorfs Einsatz Motor für die weitere Aufwärtsentwicklung in den Mitgliedsgemeinden Spelle, Schapen und Lünne war. Eng mit Hummeldorfs Namen werde die Erweiterung des Hafens Spelle-Venhaus verbunden bleiben. „Mit einem Investitionsvolumen von 21,5 Millionen Euro wurde die größte Investitionsmaßnahme in der 45-jährigen Geschichte der Samtgemeinde umgesetzt“, betonte Wilmes.

Der Speller Bürgermeister Andreas Wenninghoff erklärte: „Worum es auch ging, ob um soziale, wirtschaftliche, kulturelle oder sportliche Belange: Sie haben stets große Sachkenntnis bewiesen und hatten stets ein offenes Ohr für die Vorstellungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger.“ Hummeldorf habe die Samtgemeinde mit den Mitgliedsgemeinden als kommunale Familie angesehen und sich stets dafür eingesetzt, dass sich jede Gemeinde bedarfsgerecht weiter entwickeln könne.

Der Schapener Bürgermeister Karlheinz Schöttmer betonte: „Auch wenn im alltäglichen Politikbetrieb sicher auch nicht immer Einigkeit herrscht und um die bestmöglichen Ideen gerungen wird, so konnten doch nahezu alle Ratsbeschlüsse in Ihrer Amtszeit einstimmig gefasst werden. Dieses ist in erheblichem Maße Ihrem großen Fleiß, Arbeitseinsatz, Überzeugungskraft und Ihrem Mut zu verantwortungsbewusstem Risiko zu verdanken. Für Sie war das Amt des Samtgemeindebürgermeisters nicht nur ein Job, sondern Sie haben die Funktion gelebt – im wahrsten Sinne des Wortes ein Vollblutpolitiker.“

Der katholische Pfarrer Ludger Pöttering hob die hervorragende Zusammenarbeit der Kirchengemeinden mit Hummeldorf hervor. Er bezeichnete den bisherigen Samtgemeindebürgermeister als „Anpacker“. Dieser habe es verstanden, weitere Anpacker zu gewinnen und auf diese Weise die Samtgemeinde und auch die Kirchengemeinden vorangebracht. Auch die Leiterin der Grundschule Schapen, Martina Herbers, betonte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Hummeldorf. Gemeindebrandmeister Alois Wilmes verwies auf die große Wertschätzung, die Hummeldorf den Feuerwehren entgegengebracht habe.

Andreas Kaiser, Kreisvorsitzender des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) überreichte Hummeldorf eine Ehrenurkunde für seine 15-jährige Tätigkeit als Samtgemeindebürgermeister und heftete ihm die Bronzene Ehrennadel ans Revers. Der Salzbergener Bürgermeister verwies auf Hummeldorfs vielfältige Verdienste zum Wohl des südlichen Emslandes. Die Personalratsvorsitzende Marion Laarmann unterstrich die sehr angenehme, offene und kollegiale Zusammenarbeit mit Hummeldorf, der sich auch in schwierigen Situationen schützend vor die Mitarbeiter gestellt habe.

Anschließend wurde ein mit viel Humor gespickter Kurzfilm aufgeführt, der zeigte, dass Hummeldorf auch im Dienst immer wieder zu Späßen aufgelegt war. Als er dann in der Feierstunde noch einmal das Wort ergriff, bekannte er, dass es nicht so einfach sei, nach 45-jähriger Berufstätigkeit Abschied zu nehmen. Besonders dankte er seiner Ehefrau Maria. „Nur gemeinschaftlich lässt sich etwas erreichen“, rief er allen zu. Es gelte, gut auf die Zukunft vorbereitet zu sein. Umrahmt wurde die Feier von Darbietungen der Musikschule des Emslandes.

Maria Lindemann: Dankeschön!

29. Mai 2019

Mai 28, 2019

Das Ergebnis der Samtgemeinde-Bürgermeisterwahl am 26.05.2019 hat mich überwältigt und ich empfinde eine große Freude und eine tiefe Dankbarkeit für das Vertrauen, das die Bürgerinnen und Bürger meiner Heimat mir schenken.

Auf die Zeit, in der wir nun bald die Samtgemeinde Spelle gemeinsam weiterentwickeln und gestalten können, freue ich mich sehr! Sie können sich sicher sein, mit mir eine Bürgermeisterin zu gewinnen, die an Ihrer Seite ist.

Mein Dank gilt neben allen Wählerinnen und Wählern vor allem auch der CDU, ohne die ich mich jetzt nicht über dieses Ergebnis freuen dürfte, den anderen Parteien, die mich mitgetragen haben, meinem Wahlteam, das großartige Arbeit geleistet hat, Peter Vos für den fairen Wahlkampf und nicht zuletzt meiner Familie, meinem Partner Jürgen und allen Freunden und Bekannten, die mich in den letzten Wochen immer unterstützt haben.

Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und darauf, bald wieder in meiner Heimatgemeinde leben und arbeiten zu dürfen.

Herzlich und dankbar
Ihre Maria Lindemann

Maria Lindemann hat einen sehr engagierten Wahlkampf geführt

28. Mai 2019

CDU Samtgemeindeverband freut sich über gutes Ergebnis
Maria Lindemann hat einen sehr engagierten Wahlkampf geführt

Spelle. Der CDU Samtgemeindeverband gratuliert Maria Lindemann (CDU) sehr herzlich zu Ihrer Wahl zur Samtgemeindebürgermeisterin. Ebenso möchten wir Peter Vos für die Bereitschaft zur Kandidatur danken. Das hat eine Wahl möglich gemacht. Dies unterstützen wir ausdrücklich, da nur so Demokratie funktionieren kann,“ so der Samtgemeindevorsitzende Klaus Santen.
Maria Lindemann hat den Rückhalt in der Samtgemeinde Spelle und konnte 67,65 % auf sich vereinigen. „Wir haben für ein solches Ergebnis und gegen den Bundestrend gekämpft und Maria, als erste Frau im südlichen Emsland, in das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin bringen können,“ so die Frauen Union Vorsitzende Martha Laarmann. „Die Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde haben Maria Lindemann gewählt, da sie für Transparenz und Offenheit steht. Hier möchten wir ansetzen und ab November gemeinsam an einigen Stellschrauben drehen und inhaltliche Themen im Wohnungsbau, der Sozialarbeit und ökologischen Fragestellungen in Verbindung mit wirtschaftlichen Zielsetzungen setzen,“ betonte der JU Samtgemeindevorsitzende Jonas Roosmann. Abschließend teilten die Christdemokraten mit, dass Maria einen sehr guten Wahlkampf mit vielen Terminen geführt hat, den es in dieser Form so noch nicht gegeben habe.

Verkündigung des Wahlergebnisses und Gratulation zur Wahl der Samtgemeindebürgermeisterin

Gratulation

Bild: Einzelbewerber Peter Vos, die neue Samtgemeindebügermeisterin Maria Lindemann ab 11.2019 und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf

Ergebnis

Die 50-jährige Diplom-Kauffrau Maria Lindemann ist zur ersten Speller Samtgemeindebürgermeisterin gewählt worden. Sie erzielte bei der Wahl am Sonntag 67,65 Prozent. Ihr Gegenkandidat, der unabhängige Einzelbewerber Peter Vos, erhielt 32,35 Prozent. Die Wahlbeteiligung in der Samtgemeinde Spelle betrug 62,75 Prozent.
Als das Ergebnis auf der Wahlparty im Wöhlehof bekannt wurde, gratulierte Vos (34), der als Jugendpfleger bei der Samtgemeinde tätig ist, als erster seiner neuen Chefin. Diese wird ihr Amt am 1. November für die Dauer von sieben Jahren als Nachfolger von Bernhard Hummeldorf (60) antreten.

Spahn will Pflegenotstand schrittweise entschärfen

2. Mai 2019

„Alle Register ziehen“
Spahn will Pflegenotstand schrittweise entschärfen

Von Ludger Jungeblut

Spelle . Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will alle Register ziehen, um den Pflegenotstand zu entschärfen. In einer Veranstaltung am Donnerstag im Seniorenzentrum am Rathaus in Spelle betonte der Minister, dass er aber nicht das Blaue vom Himmel versprechen könne.

Eingeladen hatten der CDU-Samtgemeindeverband Spelle und CDU-Samtgemeindebürgermeisterkandidatin Maria Lindemann.
Herzlich begrüßt wurde Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von Vertretern der CDU und des Landkreises.
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Von links: Ludger Kampel, Klaus Santen, Minister Spahn, Sigrid Kraujuttis, Maria Lindemann, Magdalena Wilmes und Reinhard Winter. Foto: Ludger Jungeblut
Während des gut einstündigen Meinungsaustausches im Seniorenzentrum, das unter Leitung von Christian Tenkleve am Mittwoch zehnjähriges Bestehen feierte, mahnte Spahn eine faire Debattenkultur an. Es gelte im Blick zu behalten, dass der andere ja auch recht haben könnte. Zugleich wandte er sich gegen die Verächtlichmachung von Kompromissen. Natürlich wisse er, dass die Schaffung von 13.000 neuen Stellen in der Pflege nur ein erster Schritt sein könne. „Aber wir müssen ja mal anfangen.“ Es gelte überdies, die Arbeitsbedingungen in der Pflege attraktiver zu gestalten – auch mit der Zielsetzung, dass Teilzeitbeschäftigte eine Stunde länger arbeiten.
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Mit den besten Wünschen wurde Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach seinem Auftritt in Spelle verabschiedet. Vorne von links: Christian Tenkleve, Jens Spahn, Reinhard Winter, Maria Lindemann und Sigrid Kraujuttis. Foto: Ludger Jungeblut
Zur Sprache kam bei dem Meinungsaustausch mit dem Minister, dass ambulante Pflegedienste im Emsland wegen fehlenden Personals inzwischen viele Anfragen ablehnen müssen. Zugleich wurde auf die deutlich bessere Bezahlung in Nordrhein-Westfalen verwiesen. Der Speller Arzt Wolfgang Brinkmann betonte die Notwendigkeit, die Studienplätze für Medizinstudenten zu erhöhen. „Wir brauchen als Hausärzte Praktiker und keine Uniprofessoren.“

Kommen dank Minister Spahn weitere Ärzte nach Spelle?

Auch Maria Lindemann lenkte den Blick auf die ärztliche Versorgung in Spelle. Leider habe es die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen abgelehnt, einen Kinderarzt sowie die Nebenstelle eines Rheinenser Hals-Nasen-Ohren-Arztes in der Gemeinde zuzulassen. Nach Darstellung von Minister Spahn besteht die Möglichkeit, im Wege einer Ausnahmegenehmigung derartige Stellen zu genehmigen. Er versprach, sich um dieses Thema kümmern zu wollen.

Opposition in Spelle unterstützt CDU-Kandidatin

26. März 2019

 

UnterstuetzungMariaLindemann

Spelle. Die CDU-Kandidatin für die Samtgemeindebürgermeisterwahl in Spelle am 26. Mai, Maria Lindemann (50), wird auch vom Unabhängigen Bürgerforum Spelle (UBS), der SPD und der Lünner Liste unterstützt.