Archive for the ‘Ratsarbeit’ Category

Verschuldung bereitet Sorge; Samtgemeinde Spelle investiert in Bildung

16. Dezember 2013

Auszug aus der Ausgabe: Lingener Tagespost Veröffentlicht am: 13.12.2013 von Thomas Pertz

Spelle. Die Samtgemeinde Spelle investiert kräftig, vornehmlich im Bildungsbereich, aber sie verschuldet sich auch beträchtlich. Dies wurde in der Sitzung des Samtgemeinderates deutlich. Im Mittelpunkt stand der Etat für 2014, den CDU, UBS und SPD einstimmig verabschiedeten.

In seinen Ausführungen zum Haushaltsplan verwies Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf darauf, dass die Summe der Aufwendungen in den Bereichen Bildung, Schulen und Sportstätten im Haushalt 2014 rund 3,3 Millionen Euro ausmachen würden. Ein Schwerpunkt sei dabei die Erweiterung der Oberschule Spelle um acht Klassen und weitere Räumlichkeiten für Schülerfirmen, etc. Die gesamte Investitionssumme, auf drei Haushaltsjahre verteilt, belaufe sich auf 3,5 Millionen Euro. Die wesentlichen Ausgaben sollen 2014 und 2015 erfolgen. Im August ist offizieller Spatenstich.

Größere Investitionen sind 2014 und in folgenden Haushaltsjahren auch für die Feuerwehren in Spelle, Lünne und Schapen vorgesehen. Für das nächste Jahr summieren sie sich auf rund 815000 Euro. Auf der Agenda stehen unter anderem der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Lünne und die Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges dort.

Aus eigenen Finanzmitteln allein kann die Samtgemeinde diese Maßnahmen nicht realisieren. Für 2014 sind eine Kreditaufnahme vom Kreditmarkt in Höhe von 235000 Euro und 367500 Euro bei der Kreissschulbaukasse erforderlich. Im Haushalt 2014 sind auch bereits 20000 Euro an Planungskosten für eine Mehrzweckhalle vorgesehen. Bis 2017 sind für die Realisierung knapp drei Millionen Euro eingeplant.

Der Schuldenstand der Samtgemeinde liegt dann voraussichtlich bei 3,9 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie aktuell (1,6 Millionen). Die Pro-Kopf-Verschuldung läge dann bei rund 303 Euro und damit immer noch deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 458 Euro.
……
Hummeldorf machte hinsichtlich der Schuldenentwicklung gleichwohl deutlich, „dass wir da nicht hinwollen“. Das Gebot der sparsamen Haushaltsführung bleibe weiter Richtschnur des Handelns. Dazu gehöre immer auch die Bemühung um finanzielle Förderung von Projekten durch Dritte.

CDU-Fraktionsvorsitzender Willi Brundiers verwies darauf, dass die Investitionen der Samtgemeinde auf die Zukunft ausgerichtet seien. Ausgaben für die Bildung seien wichtige Bausteine der Gemeinde. Dennoch müsse die Schuldentwicklung im Auge behalten werde.
……..

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CDU Fraktion zum Haushaltsplan 2014

11. Dezember 2013

SGR – 11.12.13

Herr Vorsitzender, Herr Samtgemeindebürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Nur gesunde finanzielle Strukturen ermöglichen Handlungsspielraum und nur vorhandener Handlungsspielraum ermöglicht die Weiterentwicklung unserer Samtgemeinde.
Bei der Vorstellung unseres Haushaltes haben wir sicherlich alle die wichtigste Aussage vernommen: Unser Haushalt ist ausgeglichen, der Ergebnishaushalt weist einen Überschuss von fast 403.000 € aus, der für notwendige Investitionen zur Verfügung steht. Die starke Steuerkraft der Mitgliedsgemeinden versetzt die Samtgemeinde in die Lage, zukunfts-weisende Projekte in Angriff zu nehmen:
-Mit der notwendigen Erweiterung der Oberschule kann im Jahre 2014 begonnen werden. Es werden die ersten 1,2 Millionen € von ca. 3,5 Mill. für die räumliche und sächliche Ausstattung investiert. Allein in 2014 betragen die Ausgaben für den Bildungssektor ( incl der Sportstätten) 3,3 Mill. €. Investitionen in die Bildung sind die Bausteine und Grundlagen unserer Gesellschaft.
-Mehrere Hunderttausend € werden zum Schutz der Bevölkerung, für den Brandschutz verausgabt.
-Der soziale Bereich mit der Jugendarbeit, den Familien und mit der stetig wachsenden Zahl der Senioren wird mit steigendem Budget unterstützt. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang auch die erhöhte Anzahl von Sozialpädagogen im Schulbereich, deren Personalkosten von der SG größtenteils getragen werden. Wir werden uns auch in Abstimmung mit dem Landkreis den Aufnahmebedingungen für Asylbewerber stellen, und hier vor allem der not leidenden Bevölkerung Syriens Wohnraum zur Verfügung stellen.
Im Investitionsprogramm der folgenden Jahre sind vorausschauend zahlreiche Projekte und Investitionen von rund 5,4 Mill. aufgenommen worden. Die Realisierung dieser Maßnahmen steht wie immer unter dem Finanzierungsvorbehalt. Die Finanzierung dieser Maßnahmen sollte, soweit wie möglich, durch die Einwerbung von Zuschüssen unterstützt und erst dann durchgeführt werden, wenn Fördermittel zugesagt sind.
Das Investitionsprogramm wird auch vor dem Hintergrund der in der mittelfristigen Finanzplanung aufgezeigten Entwicklung der Schulden fortgeschrieben. Jahr für Jahr werden wir entscheiden müssen, welche Maßnahmen zwingend notwendig, welche gut bzw. welche wünschenswert wären. Durch die Aufstellung von Prioritäten hat die Reihenfolge der Maßnahmen zu erfolgen, wobei die stetige Aufgabenerfüllung immer gewahrt bleiben und ausreichend Gestaltungsspielräume auch in Zukunft vorhanden sein muss.
Ein paar Hinweise zu unserer Verschuldung:
Positiv kann festgehalten werden, dass die Kreditinanspruchnahme deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Im HH-Plan 2013 war der Schuldenstand zum 31.12.13 noch mit rund 3,5 Mill. erwartet worden, tatsächlich wird er sich über 2,5 Mill. belaufen.
Hierbei handelt es sich um Kredite in Höhe von ca. 1,6 Mill. des Kreditmarktes und von ca. 810.000 € der Kreisschulbaukasse. Für die investiven Maßnahmen 2014 wird eine Kreditaufnahme von 235.000 € am Kreditmarkt und 367.500 € aus der Kreisschulbaukasse erforderlich. Dem gegenüber stehen Tilgungen von 141.200 €.
Im Haushaltsjahr sowie in den folgenden Jahren der mittelfristigen Finanzplanung sind insgesamt Nettoinvestitionen 5.412.000 € vorgesehen. Davon werden über den Kreditmarkt und der Kreisschulbaukasse insgesamt 25 %, 1.443.900 €, finanziert werden müssen.

Der Schuldenstand würde dann zum Jahresende 2017 fast 4 Mill. betragen, die Verschuldung pro Kopf vermutlich bei ca. 303 €, im Vergleich der Landesdurchschnitt bei 458 €.
Wünschenswert wäre es, wenn die Kreditaufnahme einzig aus der Kreisschulbaukasse erfolgen könnte und die sonstigen Investitionen aus dem Haushalt erwirtschaftet würden.

Erwähnen muss man in diesem Zusammenhang auch, dass die Samtgemeinde zu den wenigen der 421 Verwaltungseinheiten in NS gehört, die eine Finanzausgleichsabgabe incl. Schulden-diensthilfe zu zahlen hat. Schlüsselzuweisungen sind somit für uns weiterhin ein Wunschdenken.
Die Hausaufgaben für das kommende Jahr sind gemacht, die Arbeitsgrundlage für das Jahr 2014 mit dem Haushalt gelegt. Herzlichen Dank an die Verwaltung, die dieses Zahlenwerk erstellte.

Dank aber auch an alle Kolleginnen und Kollegen, an alle Fraktionen. Wir haben gemeinsam die Aufgaben dieses Jahres und der vergangenen Jahren gelöst und zukunftsweisende Maßnahmen auf den Weg gebracht. Gemeinsam werden wir auch die vor uns liegenden Aufgaben lösen.

Fraktionsvorsitzender
Willi Brundiers

Samtgemeinde Spelle investiert: Bildung, Sportstätten, Feuerwehr

13. Dezember 2012

Ausgabe: Lingener Tagespost Veröffentlicht am: 13.12.2012   pe Spelle

 Spelle. Der Samtgemeinderat Spelle hat am Dienstagabend einstimmig den Haushalt 2013 verabschiedet. Der Ergebnishaushalt, in dem die Aufwendungen und Erträge zusammengefasst sind, ist ausgeglichen. Der Finanzhaushalt, in dem die Ein- und Auszahlungen und die Investitionen gebündelt sind, kommt aber nicht ohne eine Finanzspritze vom Kreditmarkt in Höhe von 771500 Euro aus.

Ein Investitionsschwerpunkt in den nächsten Jahren wird die Oberschule mit gymnasialem Zweig in Spelle sein. Das Archivbild zeigt die Jungen und Mädchen mit Lehrer

Die Schulden der Samtgemeinde sind damit auf knapp 3,5 Millionen Euro angestiegen, liegen aber noch unter dem Landesdurchschnitt vergleichbarer Kommunen.

Spelles Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf hatte zuvor den von Kämmerer Torsten Lindemann erstellten Haushaltsplan erläutert und die Aufgabenschwerpunkte beschrieben. So beträgt die Summe der Aufwendungen und Investitionen in den Bereichen Schulen und Sportstätten im Haushalt 2013 rund 2,7 Millionen Euro.

Beträchtlich sind auch die Ausgaben der Samtgemeinde im Feuerwehrwesen. Für den Neubau des Gerätehauses in Lünne sind 400000 Euro veranschlagt. Ebenfalls in Planung ist der Erwerb eines Löschfahrzeuges für die Lünner Wehr. Kostenpunkt: 220000 Euro.

Größere Oberschule
Erhebliche Geldmittel werden auch der Neubau und die Erweiterung der Oberschule mit gymnasialem Zweig binden. Die Samtgemeinde ist Schulträger. Das Kostenvolumen beläuft sich auf etwa drei Millionen Euro, verteilt auf die Haushaltsjahre bis 2015. Hummeldorf geht davon aus, dass auch der Landkreis über die Kreisschulbaukasse mit zur Finanzierung beiträgt. Zumindest die Planungsunterlagen weiterentwickeln will die Samtgemeinde beim Projekt Großraumturnhalle. Hier werden den Worten von Hummeldorf zufolge erhebliche Zuschüsse benötigt, um die Kosten von 2,5 bis drei Millionen Euro zu stemmen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Willi Brundiers verwies darauf, dass die Samtgemeinde aufgrund der Steuerkraft ihrer Mitgliedsgemeinden Spelle, Schapen und Lünne mehr Geld an das Land überweise, als es an Zuweisungen aus Hannover erhalte. Die Investitionen gerade im Bildungsbereich seien auf die Zukunft ausgerichtet. Dies sah auch Thomas Forstreuter so. „Wenn wir durch Lünne, Schapen und Spelle fahren, kann keiner meckern.“ Die Entwicklung der Schulden müsse aber sorgsam beobachtet und eine Großraumturnhalle „mehr als doppelt kritisch hinterfragt werden“. Ähnlich äußerte sich auch Klaus Frecken vom Unabhängigen Bürgerforum Spelle (UBS). Bei den Ausgaben gelte es, ein verstärktes Augenmerk auf ihre Finanzierbarkeit zu richten.

Stellungnahme der CDU Fraktion zum Haushaltsplan 2013

13. Dezember 2012

Herr Vorsitzender, Herr Samtgemeindebürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen,
vor 8 Monaten haben wir den ersten doppischen Haushalt in unserer SG verabschiedet. Diese Umstellung auf das „Neue Kommunale Rechnungswesen“ brachte für die Eröffnung der Aufstellungsbilanz die Erfassung und Bewertung des gesamten Vermögens und der Schulden der SG mit sich.

Auf der Grundlage dieser Eröffnungsbilanz werden jetzt die Haushalte der kommenden Jahre erstellt. Durch die drei Komponenten des „NKR“ ,
-den Ergebnisplan, der die Aufwendungen und Erträge beinhaltet (die sogen. kommunale Gewinn- und Verlustrechnung)
-die Finanzrechnung: Ein- /Auszahlungen; Investitionen
-die Bilanz: Aufstellung über das Vermögen und die Schulden erhalten alle (Politik, Verwaltung, Bürger) einen Überblick über die finanzielle Situation.

Entscheidend für uns ist, dass der Gesamtergebnishaushalt  für das Jahr 2013 ausgeglichen ist. Damit ist eine wichtige Voraussetzung des NKVG erfüllt. Bedauerlicher Weise führt aber die positive und weiter steigende Steuerkraft aller Mitgliedsgemeinden dazu , dass auch in 2013 die SG  abundant, dass heißt also Zahlergemeinde ist. Die SG gehört zu den 42 der 421 Verwaltungseinheiten in NS, die eine Finanzausgleichsabgabe an das Land zahlen. Diese Abgabe schlägt mit ca. 576.000 € zu Buche, dazu kommen ca. 34.000 € Schuldendiensthilfen. Schlüsselzuweisungen sind somit für uns ein Wunschdenken.

Es wird sicherlich in 2013 unsere Aufgabe sein, darüber nachzudenken, inwieweit wir unsere Stellschrauben, die für die Berechnung der Schlüsselzuweisungen  bzw. Finanzausgleichs-abgaben und des Zuschusses des übertragenden Wirkungskreises vonseiten des Landes angewandt werden, von uns korrigiert werden müssen. Ich hoffe, dass wir diese Diskussion in aller Sachlichkeit führen und zu einem gemeinsamen Ergebnis , zu einem einstimmigen Beschluss aller Fraktionen kommen.

Die Investitionen in der SG sind zukunftsorientiert ausgerichtet.

-Erst vor wenigen Monaten haben wir den Teilneubau der GS Venhaus eingeweiht. Sicherlich wohl als einzige Schule im Emsland, und auch darüber hinaus, beschließen wir jetzt einen Erweiterungsbau.

Die weitere Ausrüstung der Oberschule mit Smartboards, die Einstellung der ersten Planungskosten für die Erweiterung der Oberschule sowie die jährlichen Bestandsschutz-maßnahmen bei allen Schulen sind sinnvolle Investitionen.

-Jährlich fließen erhebliche Summen in den Feuerschutz. Der Umbau des Feuerwehr-gerätehauses  und die Anschaffung eines Löschfahrzeuges bei der Feuerwehr Lünne veranschlagen Kosten in Höhe von ca. 600.000 € für die SG. (wobei 200.000 € Verpflichtungsermächtigungen sind. Zusätzlich erfolgt die jährliche Grundzuwendung für alle Wehren der SG.

Investitionen auch beim Bauhof: Die Anschaffung eines Fahrzeuges und die Errichtung eines Salzlagers belaufen sich auf insgesamt 60.000 €.

Die Verschuldung unserer SG wird leicht ansteigen, jedoch liegt die pro Kopf Verschuldung weiterhin erheblich unter dem Landesdurchschnitt. Die erwähnten Investitionsmaßnahmen betragen rund 1.035.000 €, die vorgesehene Kreditaufnahme ca. 770.000 €.

Als weitere Aufgaben bleiben uns für die kommenden Jahre aber auch Themen wie
-demografischer Wandel
-Energieeffizienz

Die Hausaufgaben für das kommende Jahr sind gemacht, die Arbeitsgrundlage für das Jahr 2013 mit dem Haushalt gelegt. Herzlichen Dank an die Verwaltung –und hier besonders an Thorsten Lindenmann, der dieses Zahlenwerk erstellte.

Dank aber auch an alle Kolleginnen und Kollegen, an alle Fraktionen. Wir haben gemeinsam die Aufgaben dieses Jahres und der vergangenen Jahren gelöst und zukunftsweisende Maßnahmen auf den Weg gebracht. Gemeinsam werden wir auch die vor uns liegenden Aufgaben lösen. 

Im Vertrauen auf eine weitere positive Entwicklung der SG in der Zukunft wird die CDU-Fraktion dem Haushalt 2013 zustimmen.

Willi Brundiers Fraktionsvorsitzender

Gemeinderat Spelle fördert Wirtschaftswachstum

7. November 2012

05.11.2012

Mit großer Übereinstimmung setzt sich der Rat der Gemeinde Spelle für die Bereiche Handel, Handwerk und Gewerbe ein: In der jüngsten Sitzung wurde der Bebauungsplan „Südfelde VIII“ einstimmig als Satzung beschlossen.

Die Maschinenfabrik Bernard Krone errichtet hier ein neues Schulungszentrum, in dem künftig Techniker, Vertriebspartner und Landwirte im Umgang mit Landmaschinen geschult werden. „Durch die Aufstellung des wegweisenden Bebauungsplanes unterstützen wir ansässige Unternehmen bei der Weiterentwicklung. Wir stärken damit in diesem Falle insbesondere die Innovationskraft örtlicher Betriebe, die ein wichtiger Grundstein dafür ist, im Wettbewerb erfolgreich zu sein“, machte Bürgermeister Georg Holtkötter die Tragweite des Beschlusses deutlich. Aktive und erfolgreiche Unternehmen sichern den Lebensunterhalt der Bürgerinnen und Bürger und würden maßgeblich zur positiven Entwicklung der Gemeinde beitragen. „Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist für die Gemeinde Spelle von enormer Bedeutung. Durch die Erweiterung von Unternehmen werden die Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Spelle nochmals deutlich verbessert“, unterstrich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf diese Entscheidung und wies darauf hin, dass für ein familienfreundliches Klima in der Samtgemeinde attraktive Arbeitsplätze eine wichtige Grundvoraussetzung sei. Nach einer aktuellen Erhebung bestehen in der Samtgemeinde Spelle rd. 5.500 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, davon über 4.600 in der Gemeinde Spelle. Im Oktober 2012 leben in der Samtgemeinde Spelle 13.300 Einwohner und die Arbeitslosenquote liegt unter 2%.

Fahrradtour der Fraktion und des Vorstandes der CDU Spelle

27. Juli 2012

Spelle – Zu einer gemeinsamen Fahrradtour trafen sich die Vorstandsmitglieder des CDU-Ortsverbandes und die Mitgliedern der CDU-Fraktion des Gemeinderates der Gemeinde Spelle. Verschiedene Firmen wurden besichtigt.

Begrüßt wurde die Gruppe durch den Organisator Ludger Kampel, der das erste Ziel, die Firma Börger am Löchteweg, bekannt gab. Dort angekommen wurden die Gäste von Inhaber Hans Börger in Empfang genommen und durch die Ausstellung geführt. Die breite Angebotspalette wurde erläuterte. Neben Türen und Treppen bietet das Unternehmen auch Fußböden an. „Derzeit zählt unsere Firma neben den Auszubildenden 15 Vollzeitkräfte“, so Hans Börger. Abschließend wurde die neue rd. 700 qm große Lagerhalle besichtigt. Ein besonderes Augenmerk wurde hier auf die Dämmung gelegt, da diese die Lagerung der Holzprodukte bei Wintertemperaturen ermöglicht.

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Im Anschluss wurde die Maschinenfabrik Bernard Krone besucht. Herr Roman Opora von der Firma Krone erläuterte die laufenden Baumaßnahmen am Schulungszentrum. Dieses wird zum Jahreswechsel in Betrieb genommen. Rd. 10.000 Schulungen sollen hier jährlich für die Kunden durchgeführt werden. Auf einer neuen Teststrecke besteht dann die Möglichkeit die hochmodernen Produkte auszuprobieren. Zudem wird eine entsprechende Einweisung in die Technik der einzelnen Maschinen gegeben. „Durch das neue Schulungszentrum kann der bisherige Standort auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände in Dreierwalde aufgegeben werden“, erklärte Roman Opora. Ein kurzer Blick wurde auch in das durch den Ministerpräsidenten David McAllister eingeweihte Logistikzentrum geworfen. „In der 3.600 qm großen Versandhalle können täglich bis zu 200 Maschinen verladen werden. 70 % der produzierten landwirtschaftlichen Maschinen gehen in den Export. Hauptabnehmer ist dabei die USA“, so Opora.

 

Bildunterschrift: Zu Besuch bei der Maschinenfabrik Krone in Spelle Reinhard Brinker, Franz-Josef Mertens, Ludger Kampel, Klaus Santen, Annette Menne, Bernhard Schulte, Herbert Schweer, Saskia Krone, Karlheinz Föcke, Heidemarie Hoppe, Hermann Bembom, Hedwig Thele, Werner Thele, Bürgermeister Georg Holtkötter und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf.

 

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 Abschließend stand die Firma Horst Marthen Städtereinigung auf dem Plan. Begrüßt wurde die Besucher hier von den Geschäftsführern Ursula Jansen und Manfred Neumann. Seit 2008 hat die Firma ihren Sitz in dem Gewerbegebiet Südfelde in Spelle, um so Aufträge im Landkreis Emsland, im Kreis Steinfurt sowie in der Grafschaft Bentheim optimal bedienen zu können.

„Mittlerweile beschäftigt unser Unternehmen rd. 140 Mitarbeiter. Um einem Fachkräftemangel entgegenzuwirken bilden wir auch selbst Mitarbeiter aus“, erklärte Manfred Neumann. Zu dem Unternehmen gehört eine Werkstatt, in der rd. 70 Fahrzeuge gewartet und repariert werden. „Ab sofort bieten wir auch den Privathaushalten an, ihre Wertstoffe bei uns zu entsorgen“, so Ursula Neumann.

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Kommentar Lingener Tagespost: Früchte geerntet

25. April 2012

Ausgabe: Lingener Tagespost Veröffentlicht am: 25.04.2012 Autor: pe Spelle

„Spelle. Letzte Kreditaufnahme im Jahr 1996, Arbeitslosenquote aktuell bei 1,4 Prozent: Glänzende Aussichten für die Gemeinde Spelle, kommende Aufgaben wie den Hafenausbau, die Erweiterung des Betreuungsangebotes und die Dorferneuerung anzugehen.

Die Kommune erntet inzwischen die Früchte einer industrie- und gewerbefreundlichen Gemeindepolitik, die das politische Handeln im Rathaus seit Jahrzehnten parteiübergreifend prägt. Die Entwicklung der Betriebe im Gewerbegebiet Südfelde ist ein Beispiel. Da sind nicht nur die Flagschiffe der Gemeinde wie Krone und Rekers, die von sich reden machen. Firmen wie TAB, die sich aus kleinen Anfängen im Bereich Blockheizkraftbau inzwischen einen guten Namen gemacht und das Arbeitsplatzangebot im Ort erweitert hat, gehören auch dazu. Solche prosperierenden Unternehmen spülen über die Gewerbesteuer viel Geld in die Gemeindekasse. Die Kommune war klug genug, die Einnahmen nicht planlos zu „verfrühstücken“, sondern konsequent auch in den Schuldenabbau zu stecken.
Das eröffnet finanzielle Spielräume für weitere Aktivitäten, bei denen insbesondere die Vergrößerung des Hafens in Venhaus und die Chance der Erweiterung vorhandener und die Ansiedlung neuer Unternehmen eine zentrale Rolle spielt. Mehr Jobs, mehr Einnahmen, mehr Investitionen: Die Gemeinde setzt ihren Weg fort – Holzwege sehen anders aus.“

Gemeinderatssitzung: Hafenausbau, Kita-Plätze, Dorferneuerung Projekte in Spelle

24. April 2012

Auszug aus der Ausgabe: Lingener Tagespost Veröffentlicht am: 25.04.2012  pe

„Spelle. Einstimmig hat der Rat der Gemeinde Spelle den ersten doppischen Haushalt verabschiedet. Wie mehrfach berichtet, löst das neue Buchführungssystem Doppik (Doppelte Buchführung in Konten) das kamerale System ab. Während Letztere hauptsächlich die Geldflüsse, Einnahmen und Ausgaben in den Blick nahm, steht bei der Doppik der Ressourcenverbrauch im Vordergrund. Dass die Kommune finanziell gut gerüstet ist für die Zukunft, hatte zuvor Kämmerer Leo Kribber verdeutlicht.
Die Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen in der Gemeinde Spelle:Bild

Kribber, der Ende Mai nach 46 Dienstjahren in den Vorruhestand verabschiedet wird, hatte die Jahresrechnung 2011 und den Abschluss des kameralen Buchführungssystems vorgestellt. Sein Nachfolger im Amt wird Torsten Lindemann. Im Namen des Rates dankte Bürgermeister Georg Holtkötter dem Lengericher für dessen großes Engagement als Kämmerer in der Samtgemeinde Spelle.

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf stellte anschließend Einzelheiten aus dem doppischen Haushalt vor. Die Gemeinde Spelle investiert in diesem Jahr rund sieben Millionen Euro in verschiedene Maßnahmen. Schwerpunkte sind der Hafen in Venhaus mit einer Kapitaleinlage von einer Million Euro in die Hafen-GmbH, die Erweiterung der Kinderkrippe „Am Brink“, die Einrichtung einer „Krippe“ in der Kita „Arche“, Erschließungs- und Endausbaumaßnahmen in Wohnbaugebieten, ländlicher Wegebau, Dorferneuerung und Hochwasserschutz. Auch die Vereine und Verbände können weiterhin auf die Unterstützung der Kommune zählen, die darin auch eine Stärkung des ehrenamtlichen Einsatzes in Spelle sieht.

Verwaltungschef Hummeldorf wies darauf hin, dass die Kommune seit 1996 zur Finanzierung ihrer Projekte keine Kredite mehr aufgenommen habe. Die Verschuldung belaufe sich derzeit auf 154000 Euro, 18 Euro pro Kopf. Der Landesdurchschnitt liege bei 230 Euro. Die Gemeinde Spelle rechnet in diesem Jahr mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 6,75 Millionen Euro. An den Kreis muss die Kommune vier Millionen Euro abführen, 1,3 Millionen mehr als 2011. Dies sei Ausdruck der gewachsenen Steuerkraft der Gemeinde, sagte Hummeldorf.

Steuersätze stabil
CDU, UBS und SPD begrüßten die positiven Haushaltsdaten. Für die CDU und die SPD hoben Ludger Kampel und Willy Tebbe außerdem hervor, dass die Steuerhebesätze in Spelle weiterhin unverändert bleiben. Dies verschaffe den örtlichen Unternehmen weiterhin Planungssicherheit. Mit dem Hafenausbau, der Dorferneuerung und der Schaffung weiterer Krippenplätze seien außerdem die richtigen Schwerpunkte gesetzt.“ ….

Speller CDU: Ehrenamt als Fundament

31. August 2011

Lingener Tagespost Veröffentlicht am: 31.08.2011 pe Spelle

Spelle. Gute Rahmenbedingungen für den Bereich Handel, Handwerk und Gewerbe unter Einbeziehung der berechtigten Interessen der Landwirtschaft sind einige Schwerpunkte der politischen Arbeit der CDU in der Samtgemeinde Spelle. Vor diesem Hintergrund sei die Arbeit der CDU-Fraktion in der Samtgemeinde in den Jahren 2006 bis 2011 erfolgreich gewesen, betonen die Christdemokraten.

Weiter heißt es: „Nach langen Verhandlungen gelang es, mit dem Ausbau des ‚Jahrhundertprojektes‘ Hafen zu beginnen. Mehrere Firmen stehen startbereit, Millionen zu investieren und den Wirtschaftsstandort Spelle zu stärken. Der Hafen Spelle-Venhaus schickt sich an, in der sogenannten ‚Perlenkette‘ entlang des Dortmund-Ems-Kanals überregional seine Position zu festigen.

Der Feuer- und Rettungsschutz mit seinen vier Ortsfeuerwehren wird seit Gründung der Samtgemeinde stetig angepasst. Jährlich zwei Millionen Euro € fließen seit Jahren in die Schulen. Im Rahmen des Konjunkturprogramms wurde teilweise bewusst eine Verschuldung in Kauf genommen, um die Durchführung notwendiger energetischer Maßnahmen vorzuziehen und die Ausstattung der Schulen dem zeitgemäßen Unterricht anzupassen. Bildung ist die Grundlage für die Zukunft unserer Kinder. Die Vorbereitungen für die Einrichtung der Oberschule mit Gymnasium sind durch unsere Initiative angelaufen, sodass mit Beginn des Schuljahres 2012/13 der Start erfolgen kann.

Ärztliche Versorgung
Im Rahmen des demografischen Wandels bleibt die ärztliche Versorgung ein Dauerthema. Nach langen Verhandlungen konnte die Zukunft der Apotheke in Schapen gelöst werden. Das neu eingerichtete Familienzentrum ist ein weiterer Baustein, der in unserer veränderten Gesellschaft seinen festen Platz einnimmt.

Ein umfangreiches freiwilliges Engagement unserer Mitbürger bildet die Basis unseres sozialen Miteinanders. Daher gilt es, das Ehrenamt zu unterstützen und zu fördern.

Der Schutz von Natur und Umwelt bleibt für die CDU-Fraktion ein oberstes Ziel ihrer Arbeit. Sie hofft, dass die Diskussion zum Thema Fracking in Lünne auf der Grundlage der gemeinsamen Resolution zu einem einvernehmlichen Ergebnis führen wird.

Die CDU-Fraktion geht mit Zuversicht in die neue Legislaturperiode und wünscht, im konstruktiven Dialog mit den anderen Fraktionen zum Wohle der Samtgemeinde weiterzuarbeiten.“

Diesen Artikel finden Sie unter: http://www.noz.de/lokales/56781388/speller-cdu-ehrenamt-als-fundament Ausgabe: Lingener Tagespost
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Hummeldorf kandidiert in Spelle

31. August 2011

Ausgabe: Lingener Tagespost Veröffentlicht am: 31.08.2011 pe Spelle

Spelle. Still ist es an diesem Freitagnachmittag im Speller Rathaus. Nur das leise Summen des Staubsaugers einer Reinigungskraft ist zu vernehmen, die den langen Flur von Staubkörnern befreit. Der Chef ist aber auch noch da. Bernhard Hummeldorf kommt gerade vom Hafen in Venhaus zurück und sortiert noch einige Papiere im Büro. Das ist nicht jeden Freitagnachmittag so, aber wenn es sein muss auch dann.


Bernhard Hummeldorf, Kandidat für das Amt des Samtgemeinde- bürgermeisters in Spelle.

Der_Samtgemeindebürgermeister ist jemand, der sich gerne kümmert, nicht nur um die großen Themen in Spelle, Schapen und Lünne wie den Ausbau des Hafens in Venhaus als eine der zentralen Maßnahmen zum Ausbau der wirtschaftlichen Infrastruktur. Der 52-Jährige, der seit 21 Jahren in der Samtgemeinde arbeitet und seit 2005 hauptamtlicher Samtgemeindebürgermeister ist, lässt auch die Details nicht außer Acht. Ein Beispiel: Wie kann man den Schützenverein Varenrode, der 2012 sein 175-jähriges Bestehen feiert, unterstützen? Ein Arbeitsgespräch mit Hummeldorf ist in den nächsten Tagen anberaumt.

Hier liegt wohl auch das Erfolgsgeheimnis des gebürtigen Elbergers: neben aller Notwendigkeit um die Verbesserung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, den Ausbau des Betreuungs- und Bildungsangebotes in der Samtgemeinde auch noch ein offenes Ohr zu haben für vermeintlich kleine Probleme in Vereinen und Nachbarschaften. Solche „Kleinigkeiten“ können bei Nichtbeachtung schnell eine unliebsame Eigendynamik entwickeln. So weit lässt es Hummeldorf gar nicht erst kommen, auch deshalb nicht, weil er für ein gutes Einvernehmen zwischen den Räten der Samtgemeinde und der Verwaltung sorgt und die ehrenamtlichen Bürgermeister in die Entscheidungsprozesse mit einbezieht.

60 Wochenstunden
Gleichwohl weiß der verheiratete Vater von drei Söhnen, dass das herausragende Wahlergebnis aus dem Jahr 2004 – Hummeldorf erhielt, knapp 87 Prozent Jastimmen – am 11. September kaum zu toppen sein wird. Angesichts der Vielzahl von mitunter schwierigen Entscheidungen, die in den letzten Jahren zu treffen waren, kann sich niemand an verantwortlicher Stelle nur Freunde gemacht haben. Dass der CDU-Mann aber keinen Gegenkandidaten hat, weil die anderen Ratsparteien auf die Nominierung eines solchen verzichtet haben, spricht schon für die Anerkennung seiner Arbeit in der Samtgemeinde.

Seine wöchentliche Arbeitszeit summiert Hummeldorf auf rund 60 Stunden, ohne sich darüber zu beklagen. „Ich mache meine Arbeit gerne. Dazu gehören eben auch Abendveranstaltungen und Termine an den Wochenenden“, sagt er. In einer großen Behörde tätig und für die Paragrafen 1 bis 20 zuständig zu sein, während der Kollege Paragraf 21 bearbeite, das wolle er nicht. Es sei gerade die Vielfalt an Aufgaben in einer Samtgemeinde, die Möglichkeit, auch eigene Ideen umzusetzen, die ihm Spaß mache. „Allerdings: Wenn ich die ehrenamtlichen Bürgermeister nicht hätte, dann wäre es ganz schön schwierig. Dann müssten wir hier im Rathaus personell aufstocken“, ist Hummeldorf für die Unterstützung aus der Kommunalpolitik sehr dankbar. Auch vor diesem Hintergrund hofft er auf eine große Wahlbeteiligung am 11. September, weil sie auch ein Ausdruck des Dankes für den ehrenamtlichen Einsatz der Bürger in den Räten in Spelle, Schapen und Lünne sei.

Wenn es die Zeit zulässt, spielt Hummeldorf Fußball in einer Ü-50-Mannschaft beim SC Spelle-Venhaus. Früher war er Torwart, heute kickt er als linker Verteidiger auf dem Platz. Auf dem politischen Spielfeld dagegen möchte er weiter Regisseur bleiben.

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