Archive for the ‘Gewerbe/Industrie’ Category

FU Spelle: Besichtigung des neuen LVD Krone

24. September 2015

Im Rahmen der Firmenbesichtigungen in der Samtgemeinde Spelle war die Frauen-Union Spelle am 17.09.2015 beim neuen LVD. LVD steht für Landtechnik Vertrieb und Dienstleistungen Bernard Krone GmbH. Die Geschäftsführerin, Frau Dorothee Renzelmann, begrüßte die Frauen und stellte ihren Betrieb vor.

Über 100 Jahre war der Betrieb in der Speller Ortsmitte ansässig. Aus Platzmangel erfolgte Anfang 2015 der Umzug an die Portlandstraße im Industriegebiet Südfelde.

Das neue LVD Betriebsgelände umfasst 6 ha. Die Gebrauchtmaschinenhalle ist 8000 qm groß und die Werkstatt 1300 qm. Außerdem gibt es noch ein Ersatz- und Kleinteilelager, sowie Büro-, Sozial- und Schulungsräume. In Spelle sind 80 Mitarbeiter beschäftigt.

Die LVD Gruppe hat 16 Filialen u.a. in Zorbau bei Leipzig und in Alt-Mölln bei Hamburg.

Obermeister Andreas Berger stellte die hochmoderne Werkstatt vor. Die Werkstatt ist mit Fußbodenheizung ausgestattet, was für die Mitarbeiter besonders in der kalten Jahreszeit sehr angenehm ist. Die Halle ist so bemessen, dass Landmaschinenzüge vorne ein- und hinten wieder herausfahren können. „Wie bei der Formel 1, kurzer Boxenstopp und wieder aufs Feld“.

Frau Laarmann bedankte sich bei Herrn Berger und Frau Renzelmann für die sehr interessante Führung:

„Es ist gut, dass in Spelle so hervorragende familiengeführte Unternehmen sind.“

FU_SpellebeimLVD062015

FU-Vorsitzende Martha Laarmann, LVD-Geschäftsführerin Dorothee Renzelmann, Sina Hochmann, Ulrike Berger und Bärbel Löcken

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Gemeinderat Spelle fördert Wirtschaftswachstum

7. November 2012

05.11.2012

Mit großer Übereinstimmung setzt sich der Rat der Gemeinde Spelle für die Bereiche Handel, Handwerk und Gewerbe ein: In der jüngsten Sitzung wurde der Bebauungsplan „Südfelde VIII“ einstimmig als Satzung beschlossen.

Die Maschinenfabrik Bernard Krone errichtet hier ein neues Schulungszentrum, in dem künftig Techniker, Vertriebspartner und Landwirte im Umgang mit Landmaschinen geschult werden. „Durch die Aufstellung des wegweisenden Bebauungsplanes unterstützen wir ansässige Unternehmen bei der Weiterentwicklung. Wir stärken damit in diesem Falle insbesondere die Innovationskraft örtlicher Betriebe, die ein wichtiger Grundstein dafür ist, im Wettbewerb erfolgreich zu sein“, machte Bürgermeister Georg Holtkötter die Tragweite des Beschlusses deutlich. Aktive und erfolgreiche Unternehmen sichern den Lebensunterhalt der Bürgerinnen und Bürger und würden maßgeblich zur positiven Entwicklung der Gemeinde beitragen. „Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist für die Gemeinde Spelle von enormer Bedeutung. Durch die Erweiterung von Unternehmen werden die Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Spelle nochmals deutlich verbessert“, unterstrich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf diese Entscheidung und wies darauf hin, dass für ein familienfreundliches Klima in der Samtgemeinde attraktive Arbeitsplätze eine wichtige Grundvoraussetzung sei. Nach einer aktuellen Erhebung bestehen in der Samtgemeinde Spelle rd. 5.500 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, davon über 4.600 in der Gemeinde Spelle. Im Oktober 2012 leben in der Samtgemeinde Spelle 13.300 Einwohner und die Arbeitslosenquote liegt unter 2%.

FU: Aus Schapen in die Welt

28. Juli 2011

Aus Schapen in die Welt

Ortsansässige Unternehmen wurden in den vergangenen Jahren immer wieder von der CDU Frauen-Union Samtgemeinde Spelle besucht. Da Frauen nicht nur in den typischen „Frauenberufen“ tätig seinen sollten, besichtigten die Kandidatinnen der CDU-FU Samtgemeinde Spelle, die sich am 11.09.2011 zur Wahl im Samtgemeinde- und Gemeinderat stellen, in diesem Jahr die Firma Eichholz in Schapen.

Firmenchef Josef Eichholz führte die Gruppe durch seinen Betrieb. Aus kleinsten Anfängen hat sich die Firma Eichholz Silo- und Anlagenbau zu einem mittelständischen Unternehmen mit 65 Mitarbeitern entwickelt. 1962 wurde das Unternehmen gegründet. Hergestellt werden u.a. Aluminium- und Edelstahlsilos, Mess- u. Kontrollsysteme, Container, Mischer, Fördertechnik und Handling-Systeme. Durch jahrzehntelange Entwicklungsarbeit und Erfahrungen aus der Praxis wurde die Technik ständig den wachsenden Anforderungen angepasst, getreu dem Motto: Aus der Praxis – für die Praxis. Von der Projektierung bis zur Montage – alles aus einer Hand, mit Spezialtransporten zu Land und zu Wasser. Die sperrigen Siloanlagen sind immer wieder eine große Herausforderung für die Mitarbeiter und Speditionen. Siloanlagen werden für alle Bereiche der Schüttgut verarbeitenden Industrie hergestellt. Dazu zählen Bereiche wie Chemie-, Kunstsoff-, Nahrungsmittel-, Papier-, Umwelt- und Diesnstleistungsindustrie in der gesamten EU, in China, Dubai, Iran, Mexiko, Russland und vielen weiteren Ländern der Welt.
Elisabeth Glatzel, stellvertretende FU-Vorsitzende, bedankte sich bei Josef Eichholz für die sehr interessante und informative Führung.
Schapen ist nicht nur das Tor zum Emsland, sondern auch ein Tor zur Welt.

Foto von links nach rechts:
Elisabeth Glatzel, Magdalene Wilmes, Andrea Ostholthoff, Bernadette Brüggemann, Saskia Krone, Heike Reinke, Heidemarie Hoppe, Martina Roling, Anne Eichholz
es fehlen: Olga Holland, Maria Bunge, Erna Schwab und Claudia Walter

Juristisches Tauziehen um Hafenerweiterung

10. April 2010

Rat und Samtgemeinderat Spelle verabschiedeten Pläne
Lingener Tagespost 10.04.2010 pe Spelle.

Der Speller Samtgemeinderat und der Rat der Kommune haben sich in zwei aufeinanderfolgenden Sitzungen erneut mit der geplanten Erweiterung des Hafens in Venhaus beschäftigt.

Vor dem Hintergrund eines im Raum stehenden Enteignungsverfahrens und juristischer Auseinandersetzungen mit dem Besitzer der Flächen wurde die Ende 2009 bereits beschlossene Änderung des Flächennutzungsplanes und der Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan erneut öffentlich ausgelegt und nur abschließend beschlossen.

Wie mehrfach berichtet, plant die Samtgemeinde die Erweiterung des Hafens um insgesamt rund 50 Hektar. Die Summe der Gewerbeflächen wird sich auf etwa 36,5 Hektar belaufen. Der überwiegend Teil des Areals befindet sich im Privatbesitz. Eine Einigung über den Verkauf konnte bislang nicht erzielt werden.

In der Sitzung hob Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, unterstützt von Dipl. Ing. Johannes Eversmann von der Ingenieurplanung Wallenhorst, nochmals hervor, „dass der Hafenausbau von elementarer Bedeutung für die Region ist“. Damit verbunden sei eine Investitionsentscheidung in Höhe von rund 30 Millionen Euro.

Wie Hummeldorf auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, hätten nach mehr als zweijährigen Verhandlungen und vielen Gesprächen trotz eines angemessenen, über den Verkehrswert liegenden Angebotes keine Einigung mit dem Betreuer des Grundstückeigentümers erzielt werden können. „Aufgrund der überzogenen Forderungen und fehlender Alternativen ist daraufhin ein Besitzeinweisungsverfahren beim Land beantragt worden. Ein mündlicher Verhandlungstermin ist bereits für Ende April anberaumt“, erklärte Hummeldorf.

SPD uneinheitlich

Es solches Enteignungsverfahren bedeutet im Übrigen nicht, dass der Eigentümer bei einer Niederlage vor Gericht am Ende mit leeren Händen dasteht, Ein Wertgutachten über das Areal würde als Grundlage für seine finanziellen Ansprüche dienen.

Die Verabschiedung des Flächennutzungsplanes im Samtgemeinderat erfolgte einstimmig. Das Unabhängige Bürgerforum Spelle (UBS) stimmte anschließend allerdings gegen den  Bebauungsplan. Clemens Grolle machte dafür Kosten- und Finanzierungsgründe geltend. Uneinheitlich war die Haltung der SPD in dieser Frage. Bei der Abstimmung über den Bebauungsplan stimmte Willy Tebbe dafür und sein Fraktionskollege Klaus Siebert-Vorbäumen dagegen. Ein Bebauungsplan sei zwar notwendig, aber nicht zum jetzigen Zeitpunkt, sagte Siewert-Vorbäumen. Er könne sich nicht daran erinnern, dass die Kommune jemals ein Gebiet gegen den Willen des Grundstückseigentümers überplant habe.

Dagegen betonten Samtgemeindebürgermeister Hummeldorf, Martin Rekers und Mechthild Nöthe für die CDU-Fraktion sowie SPD Ratsherr Willy Tebbe, dass es keinen Grundgebe, die Planungen infrage zu stellen oder zeitlich weiter aufzuschieben.“Wir brauchen die Planungssicherheit, damit sich bestehende Unternehmen erweitern und neue ansiedeln können“, sagte Hummeldorf.

Flächennutzungsplan und Bebauungsplan für die Hafenerweiterung einstimmig beschlossen

1. Dezember 2009

Mit großer Freude nimmt die CDU zur Kenntnis, dass die Bauleitplanung für die Erweiterung des Hafens im Samtgemeinde- und im Gemeinderat jeweils einstimmig beschlossen worden ist. Diese Entscheidungen sind positive Signale für das große Projekt der Hafenerweiterung. Die CDU hofft, dass sich nunmehr die konkrete Umsetzung in die Wege leiten lässt. Die erforderlichen Mittel sind in den Hauhaltsplan eingestellt. Auch gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Unternehmen, die an einer Ansiedlung im Bereich des Hafens interessiert sind. Die CDU erwartet von der Ansiedlung neuer und der Erweiterung vorhandener Unternehmen positive Signale für den Arbeitsmarkt und auch für die Entwicklung der gemeindlichen Steuereinnahmen, damit die Gemeinde Spelle auch in Zukunft über die erforderlichen Mittel verfügt, um ihre vielfältigen Aufgaben finanzieren zu können.

Haushaltsentwurf 2010

1. Dezember 2009

Die Fraktion der CDU im Rat der Gemeinde Spelle hat den Haushaltsentwurf 2010 und die dort zur Finanzierung vorgesehenen Investitionsprojekte beraten. Unser gemeinsames Ziel ist ein konsequenter Sparkurs. Dieser Weg ist schmerzhaft, aber ohne Alternative. Unsere Devise für 2010 lautet: „Was wir uns leisten können, muss sich daran messen lassen, ob es Wachstum schafft.“ Wir werden weiter investieren, um Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Fest steht aber auch: Für weitergehende Maßnahmen, für außerplanmäßige Wünsche ist kein Spielraum mehr. Eine beliebige „Wünsch dir was“ Politik darf es nicht geben. (more…)

CDU Spelle: „Spelle ist ein starker Standort mit starken Unternehmen.“

25. November 2009

Leinen los für den Kanalausbau Rheine-Nord
Bericht in der Münsterländischen Volkszeitung vom 25.11.2009

Spelle/Rheine. Das ständige Dröhnen des Lastwagen-Lieferverkehrs passt zum Anlass. Im Kanalhafen Spelle-Venhaus brummt das Geschäft. Passend dazu versammelten sich am Montagvormittag knapp 30 Vertreter aus Politik und lokaler Wirtschaft, um sich über eine nicht alltägliche Scheckübergabe zu freuen. Für den weiteren Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals erhielten die Industrie- und Handelskammern Osnabrück-Emsland, Emden und Münster den stattlichen Betrag von 100000 Euro überreicht. Mit dieser Summe geht die auf 600000 Euro angelegte Sponsoringaktion auf die Zielgerade. Zusammengetragen wurde der Betrag von elf Unternehmen aus Spelle und Salzbergen. „Ich denke, wir haben hier ideale Standortfaktoren“, sprach Samtgemeinde-Bürgermeister Bernhard Hummeldorf von gut angelegtem Geld, das für den Kanalausbau verwendet werden soll. (more…)

Unternehmen in Spelle fördern Kanalausbau mit über 100.000 €

25. November 2009

Spelle – Mit dem Hafen Spelle-Venhaus im Emsland verbundene Unternehmen haben den Ausbau der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals jetzt mit über 100.000 Euro unterstützt. Die Sponsoringaktion der Industrie- und Handelskammern der Region steht damit kurz vor dem Ziel. (more…)

Aufbruchstimmung im Hafen Venhaus

8. Juli 2009

Lingener Tagesport, Kreis Emsland 08.07.2009 pe Spelle.
Der Hafen in Spelle-Venhaus boomt. „Für das laufende Jahr wird mit einem Güterumschlag von mehr als 400 000 Tonnen gerechnet“, sagte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf im Interview mit unserer Zeitung. Das Interview im Wortlaut: (more…)

Hafenausbau zentrales Projekt

10. Dezember 2008

Lingener Tagespost 10.12.2008

pe Spelle.
Spelle startet durch im neuen Jahr. Das ist die Quintessenz aus dem Haushalt 2009, den der Rat am Montagabend im Wöhlehof verabschiedete. Die ehrgeizigen Ziele der Kommune spiegeln sich auch im Gesamtvolumen des Haushalts wider, der sich mit 24,5 Millionen Euro auf einem Rekordniveau befindet.

Die Investitionen im Hafenbereich von Venhaus gehören zu den zentralen Zukunftsprojekten der Gemeinde Spelle in den kommenden Jahren.
Kleiner Wermutstropfen: Die Einnahmen im Verwaltungshaushalt reichen dem Plan zufolge nicht aus, um diesen auszugleichen. Ob am Jahresende 2009 aber tatsächlich ein Loch in Höhe von rund 350000 Euro im Verwaltungshaushalt klafft, bleibt abzuwarten. Auch im zu Ende gehenden Jahr war von einem Defizit ausgegangen worden, das insbesondere aufgrund der 2008 sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen (6,3 Millionen, geplant waren 5,25) nicht zustande kommt. (more…)