Archive for Juli 2011

FU: Aus Schapen in die Welt

28. Juli 2011

Aus Schapen in die Welt

Ortsansässige Unternehmen wurden in den vergangenen Jahren immer wieder von der CDU Frauen-Union Samtgemeinde Spelle besucht. Da Frauen nicht nur in den typischen „Frauenberufen“ tätig seinen sollten, besichtigten die Kandidatinnen der CDU-FU Samtgemeinde Spelle, die sich am 11.09.2011 zur Wahl im Samtgemeinde- und Gemeinderat stellen, in diesem Jahr die Firma Eichholz in Schapen.

Firmenchef Josef Eichholz führte die Gruppe durch seinen Betrieb. Aus kleinsten Anfängen hat sich die Firma Eichholz Silo- und Anlagenbau zu einem mittelständischen Unternehmen mit 65 Mitarbeitern entwickelt. 1962 wurde das Unternehmen gegründet. Hergestellt werden u.a. Aluminium- und Edelstahlsilos, Mess- u. Kontrollsysteme, Container, Mischer, Fördertechnik und Handling-Systeme. Durch jahrzehntelange Entwicklungsarbeit und Erfahrungen aus der Praxis wurde die Technik ständig den wachsenden Anforderungen angepasst, getreu dem Motto: Aus der Praxis – für die Praxis. Von der Projektierung bis zur Montage – alles aus einer Hand, mit Spezialtransporten zu Land und zu Wasser. Die sperrigen Siloanlagen sind immer wieder eine große Herausforderung für die Mitarbeiter und Speditionen. Siloanlagen werden für alle Bereiche der Schüttgut verarbeitenden Industrie hergestellt. Dazu zählen Bereiche wie Chemie-, Kunstsoff-, Nahrungsmittel-, Papier-, Umwelt- und Diesnstleistungsindustrie in der gesamten EU, in China, Dubai, Iran, Mexiko, Russland und vielen weiteren Ländern der Welt.
Elisabeth Glatzel, stellvertretende FU-Vorsitzende, bedankte sich bei Josef Eichholz für die sehr interessante und informative Führung.
Schapen ist nicht nur das Tor zum Emsland, sondern auch ein Tor zur Welt.

Foto von links nach rechts:
Elisabeth Glatzel, Magdalene Wilmes, Andrea Ostholthoff, Bernadette Brüggemann, Saskia Krone, Heike Reinke, Heidemarie Hoppe, Martina Roling, Anne Eichholz
es fehlen: Olga Holland, Maria Bunge, Erna Schwab und Claudia Walter

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Nutzen Sie die Briefwahl

27. Juli 2011

Sollten Sie am Wahltag verhindert sein – oder ziehen Sie es vor, die insgesamt fünf Stimmzettel in aller Ruhe zu Hause auszufüllen?
Kein Problem – machen Sie in diesem Fall von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch.
Sie können die Wahlunterlagen und Stimmzettel ohne Angabe von Gründen beim Rathaus in Spelle oder Ihrem Gemeindebüro beantragen. Dafür muss das auf der Rückseite Ihrer Wahlbenachrichtigungskarte abgedruckte Antragsformular ausgefüllt und dort wieder abgegeben werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Wahlunterlagen im Internet zu beantragen und zwar unter http://www.spelle.de – Rathaus – Wahlen – Briefwahlunterlagen.
Die Wahlunterlagen kommen dann per Post zu Ihnen nach Hause.
Jetzt können Sie Ihre Stimmzettel ausfüllen und bis zum Wahltag, 11. September, im Rathaus abgeben oder per Post für Sie gebührenfrei versenden.
Fragen zur Briefwahl kann Ihnen auch die Samtgemeindeverwaltung beantworten.
Sie haben auch die Möglichkeit, im Rathaus bzw. im Gemeindebüro unter Vorlage der Wahlbenachrichtigungskarte oder des Personalausweises wählen zu gehen.
Unterstützen Sie die demokratischen Prozesse vor Ort, unterstützen Sie die CDU – nutzen Sie die Briefwahl.
Machen Sie mit! Mischen Sie sich ein! GEHEN SIE zur Wahl!

Erläuterungen zur Stimm abgabe:
Sie erhalten fünf Stimmzettel, somit haben Sie jeweils:
– 3 Stimmen für den Gemeinderat
– 3 Stimmen für den Samtgemeinderat
– 3 Stimmen für den Kreistag
– 1 Stimme für die Wahl des Landrats
– 1 Stimme für die Wahl des Samtgemeindebürgermeisters

Sie können Ihre Stimmen wie folgt verteilen:
Sie geben Ihre 3 Stimmen einem Kandidaten/einer Kandidatin.
Sie verteilen Ihre 3 Stimmen auf 2 oder 3 Kandidaten/-innen.
Sie geben Ihre 3 Stimmen einer Partei
(z.B. wenn Sie niemanden persönlich kennen).
Sie verteilen Ihre 3 Stimmen auf eine Partei und einen/eine oder zwei Kandidaten/-innen.

Wir möchten gemeinsam die erfolgreiche Politik für die Bürgerinnen und Bürger im Emsland fortsetzen,
– mit unseren Kandidaten für den Gemeinde und Samtgemeinderat
– mit unserem Kandidat als Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf
– mit unsereren Kreistagskandidaten
– mit unserem Landratskandidaten Reinhard Winter.

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Spelle!

26. Juli 2011

Die Entwicklung des Emslandes ist in vielerlei Hinsicht eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Die christlich-demokratische Kommunalpolitik fußt dabei auf drei großen Blöcken: Als ersten wesentlichen Eckpfeiler sehe ich die gezielte Wirtschaftsförderung zugunsten der emsländischen Unternehmen und der Arbeitsplätze. Dazu zählt insbesondereauch eine zeitgemäße Infrastruktur – Sie selbst werden spüren, wie der Ausbau Ihres Hafens dem örtlichen Gewerbe weiteren Schwung verleihen wird. Hinzu kommt unser wohnortnahes, vielfältiges und modernes Bildungsangebot, das ich mit einem neuen Investitionsprogramm qualitativ weiter voranbringen möchte.
Als dritten Erfolgsfaktor und übergeordnetes Themenfeld will ich unsere Menschen nennen, die emsländische Gesellschaft, die durch großen Zusammenhalt geprägt ist und in der ehrenamtliches Engagement eine wertvolle Rolle spielt. Kern unserer Gesellschaft ist dabei die Familie, die ich unterstützen möchte, etwa durch weiterhin niedrige Kita-Gebühren. Diese wesentlichen Themenfelder, die natürlich von einer Vielzahl von Einzelaspekten gestützt und begleitet werden, möchte ich ins Zentrum meiner zukünftigen Arbeit stellen. Dazu bitte ich als Kandidat der emsländischen CDU um Ihre Unterstützung bei der Landratswahl am 11. September. Lassen Sie uns gemeinsam die Erfolgs– geschichte des Emslandes fortschreiben!
Ihr Reinhard Winter

Samtgemeinderat Spelle: Debatte über Erdgas endete im Konsens

14. Juli 2011

Ausgabe: Lingener Tagespost Veröffentlicht am: 04.07.2011 pe Spelle

pe Spelle. Das Thema Erdgasbohrungen in Lünne hat den Rat der Samtgemeinde Spelle in seiner letzten Sitzung beschäftigt. Im Vordergrund stand dabei ein gemeinsamer Antrag der SPD- und UBS-Fraktion, über den nach längerer Diskussion aber nicht mehr abgestimmt wurde.

Die Sozialdemokraten und das Unabhängige Bürgerforum Spelle hatten beantragt, dass die Verwaltung den Fraktionen im Land- und Bundestag die Resolution zum Thema zustellen solle, die von den verschiedenen Parteien im Samtgemeinderat, dem Kreistag und von der Interessengemeinschaft „Schönes Lünne“ gemeinsam verabschiedet worden war. In dem Antrag von SPD und UBS wurde außerdem hervorgehoben, dass der Samtgemeinderat zum jetzigen Zeitpunkt das umstrittene Fracking-Verfahren auf dem Gebiet der Samtgemeinde Spelle ablehne.

Willy Tebbe (SPD), Clemens Grolle und Klaus Frecken (beide UBS) begründeten ihren Antrag mit dem Hinweis darauf, dass es notwendig sei, auf politischer Ebene weiter Druck zu machen. Dies geschehe bereits, erwiderte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Der Verwaltungschef wies darauf hin, dass die Landes- und Bundespolitiker angeschrieben worden seien. Auf allen Ebenen werde versucht, die Interessen der Lünner Bürger zu wahren. „Wir können nicht erneut beschließen, was wir schon beschlossen haben“, meinte Martin Rekers für die CDU.

Am Sonntag wies Klaus Frecken gegenüber unserer Zeitung darauf hin, dass UBS und SPD im Anschluss an die Sitzung des Samtgemeinderates ein Schreiben der Verwaltung eingesehen hätten. Dieses sei hinsichtlich des Datums erst nach der Antragstellung von SPD und UBS am 14. Juni abgeschickt worden. „Insofern sind wir schon Schrittmacher der Entwicklung“, sagte Frecken gegenüber der LT.

Was den Verfahrensstand anbelangt, rechnet Hummeldorf nicht vor dem Februar/März 2012 mit den Ergebnissen der Untersuchung durch Exxon. Davon ist abhängig, ob sich eine wirtschaftliche Förderung des Erdgases aus großer Tiefe überhaupt lohnt. In der Ratssitzung kamen die Vertreter der Parteien schließlich überein, über den Antrag nicht mehr abzustimmen, das Thema aber weiterhin auf der politischen Tagesordnung zu halten.

Der Rat beschloss außerdem den Nachtragshaushalt 2011. Er ist aufgrund des Brandes in der Grundschule Venhaus im Januar notwendig geworden. Aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt der Wiederaufbau nach neuesten energetischen Gesichtspunkten. Sinn mache es außerdem, in einem Zuge auch die Sanierung der Toilettenräume vorzunehmen, sagte Hummeldorf. Diese Maßnahme war ursprünglich für das Jahr 2014 vorgesehen. Da die Versicherung nur den eigentlichen Brandschaden abdeckt, ergibt sich ein kreditfinanzierter Mehrbedarf von 237400 Euro.

Ebenfalls einstimmig wurde der Antrag auf Einrichtung einer Oberschule mit gymnasialem Zweig an der Haupt- und Realschule zum Schuljahr 2012/2013 beschlossen .

Mit großer Betroffenheit hatten die Mitglieder zuvor den plötzlichen Tod des ehemaligen und langjährigen Schulleiters Helmut Drees zur Kenntnis genommen. Drees, der letzte Woche im Alter von 70 Jahren gestorben war, hatte sich große Verdienste um die Schule erworben. In einer Schweigeminute gedachten Rat und Verwaltung des Verstorbenen.

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Diesen Artikel finden Sie unter: http://www.noz.de/lokales/55394169/samtgemeinderat-spelle-debatte-ueber-erdgas-endete-im-konsens

Kommentar: Konsens auch im Wahljahr wahren

14. Juli 2011

Ausgabe: Lingener Tagespost Veröffentlicht am: 04.07.2011 pe Spelle

Spelle. Die CDU-Mehrheit im Samtgemeinderat Spelle ist erdrückend, aber sie erdrückt nicht. Es wäre für die Christdemokraten leicht gewesen, den Antrag von SPD und UBS zum Thema Erdgasförderung in Lünne einfach abzuschmettern. Stattdessen diskutierten die Ratsfraktionen so lange miteinander, bis der Konsens wiederhergestellt war.

Der Sache selbst war diese Vorgehensweise absolut angemessen. Sozialdemokraten und das Unabhängige Bürgerforum Spelle wollen die Interessen der Lünner Bürger wahren und das Thema Exxon/Gasförderung weiter in der Öffentlichkeit platzieren. Das möchten CDU und Samtgemeindeverwaltung aber auch. Gerade deshalb sind Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Lünnes Bürgermeister Franz Schoppe und seine Kollegin Magdalena Willmes auch bei den Sitzungen des mit verschiedenen Experten besetzten Arbeitskreises dabei, um sich aus erster Hand über den Fortgang des Verfahrens informieren zu lassen.

Der Konsens in der Sache, der in einer gemeinsamen Resolution des Samtgemeinderates, der Interessengemeinschaft und auch des Kreistages zum Ausdruck gekommen ist, ist ein starkes Pfund, mit dem die Samtgemeinde Spelle wuchern kann. CDU, SPD und UBS ist es in der letzten Sitzung gelungen, diesen Schulterschluss weiter aufrechtzuerhalten. Im Interesse der Bürger sollten die Parteien – auch im Wahljahr – daran festhalten.

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