Hafenausbau gibt positive Impulse für die ganze Region

03.03.2008
Von der geplanten Erweiterung des Hafens Spelle-Venhaus profitiert nicht nur die Samtgemeinde Spelle, sondern die ganze Region – so lautete das Fazit der Ratsmitglieder bei der Besichtigung des Hafens Spelle-Venhaus

Bei einem Ortstermin machten sich die Mandatsträger ein Bild von den aktuellen Gegebenheiten und den Notwendigkeiten der vorgesehenen Erweiterung. „Geplant ist die Erschließung von weiteren 50 Hektar Gewerbefläche, die Anbindung an das Schienennetz sowie die Einrichtung von zusätzlichen Umschlagplätzen für die Schiffe. Das Investitionsvolumen dieser wichtigen Expansion liegt bei geschätzten 35 Millionen Euro“, fasste Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf das geplante Maßnahmenbündel zusammen. Bereits jetzt in der Planungsphase liegen verschiedene ernsthafte Anfragen nach Gewerbeflächen am Hafen Spelle-Venhaus vor. „Viele Gewerbebetriebe wollen die einmalige Möglichkeit des trimodalen Umschlags nutzen“, verwies Hummeldorf auf die hervorragende infrastrukturelle Anbindung. Durch die unmittelbare Nähe zur Autobahn A 30 lassen sich flexible Liefermöglichkeiten realisieren und miteinander kombinieren. Gerade vor dem Hintergrund des steigenden Verkehrsaufkommens auf den Verkehrsstraßen und der aktuellen Entwicklung der Energiepreise, werde die Bedeutung des Schiff- und Bahntransportes in Zukunft zunehmen. Bereits in der Vergangenheit ist die Umschlagmenge im Speller Hafen enorm angestiegen. Dem Zahlenwerk des Geschäftsführers der Hafenbetriebs- und Verwaltungsgesellschaft Spelle-Venhaus, Stefan Sändker, war zu entnehmen, dass der Umschlag in den vergangenen 6 Jahren um rd. 75 % angestiegen ist. Der zuständige Ingenieur, Dipl.-Ing. Michael Gladen von der Ingenieurgesellschaft Lindschulte + Gladen aus Spelle, erläuterte hierzu die technischen Rahmenbedingungen und erläuterte die zugrunde liegende Kostenkalkulation. „Mit dieser Investition stärken wir den Wirtschaftsstandort Spelle und schaffen den kommenden Generationen wichtige Grundlagen“, appellierte Bürgermeister Georg Holtkötter dazu, diese einmalige Chance zu nutzen, um diese wirtschaftsfördernde Maßnahme zu realisieren.

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