Spelle. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf freute sich darüber, dass der Haushalt in Ertrag und Aufwand ausgeglichen ist. Das Haushaltsvolumen beträgt 9,5 Millionen Euro. Für Investitionen sind rund 2,2 Millionen Euro vorgesehen. Im Finanzzeitraum bis 2020 sollen sich die Investitionen auf rund 8,3 Millionen Euro belaufen. Die seit 2000 auf 33 Prozent festgelegte Samtgemeindeumlage bleibt unverändert.

Die Samtgemeinde Spelle hat aufgrund der positiven Steuerkraft der Mitgliedsgemeinden Spelle, Schapen und Lünne auch im Jahr 2017 eine Finanzausgleichsabgabe (320 000 Euro) und eine Entschuldungsumlage (40 000 Euro) an das Land zu entrichten.

Zusammenfassend stellte Hummeldorf fest: „Der Haushalt bietet einen guten Rahmen, um die Entwicklung in den Bereichen Handel, Handwerk, Gewerbe, Tourismus und Landwirtschaft zu fördern.“

CDU-Fraktionsvorsitzender Karl Heinz Schöttmer betonte: „So manche Kommune würde jubeln, wenn sie einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen und Millionen für weitere Investitionen tätigen könnte.“ Die starke Steuerkraft aller drei Mitgliedsgemeinden versetzt nach seinen Worten die Samtgemeinde in die Lage, mit Investitionen im Bildungsbereich und in den Teilhaushalten Sicherheit und Ordnung, Jugend, Familie und Senioren sowie Arbeit und Soziales weitere Akzente zu setzen.

Die Absicht, die Schulden der Samtgemeinde kontinuierlich bis zum Jahre 2020 auf 1,8 Millionen zurückzuführen, sei sicherlich eine sportliche Aufgabe, da man nicht wisse, wie sich Entscheidungen auf Landes- und Bundesebene auswirkten.