Zum Tode von Schapens Bürgermeister Franz Austermann

8. Februar 2011

Bürgermeister Franz Austermann  aus Schapen Um Schapen verdient gemacht Er war ein Mensch, für den ehrenamtliches Engagement kein bloßes Lippenbekenntnis war, sondern Richtschnur seines Handelns: Die Rede ist von Franz Austermann, Bürgermeister von Schapen, der vergangenen Mittwoch, 02.02.2011 im Alter von 70 Jahren gestorben ist.
Franz Austermann wurde 1972 in den Rat der Gemeinde Schapen gewählt und war zudem seit Gründung der Samtgemeinde Spelle zum1. März 1974 Mitglied des Samtgemeinderates. Beide Mandate übte er bis zu seinem unerwarteten Tod mit großem Einsatz und mit Leidenschaft aus. Von 1986 bis 2001 war Austermann stellvertretender Bürgermeister und wurde dann einstimmig zum Bürgermeister Schapens gewählt. Beide Ämter hat er bis zuletzt mit Ideenreichtum, Umsicht und Kompetenz ausgefüllt.

Die positive Entwicklung Schapens und der Samtgemeinde Spelle hat Austermann über Jahrzehnte mitgeprägt. Große Verdienste hat er sich bei der zukunftsorientierten Ausweisung von Wohnbau- und Gewerbeflächen erworben. In enger Verbindung dazu stehen auch die Ansiedlungen von Gewerbebetrieben. Insbesondere die Anliegen der Landwirtschaft hat er mit Nachdruck vertreten.

Das Wohl der Vereine und der Kinder waren für Franz Austermann besonders wichtig. So fielen in seine Amtszeit der Um- und Neubau des St.-Ludgerus-Kindergartens sowie die Komplettsanierung der Turnhalle und viele weitere wichtige Investitionen. Die Förderung des Ehrenamtes war ihm ein großes Herzensanliegen. Um die ehrenamtlich Tätigen in der Gemeinde zu würdigen, hat Austermann den jährlichen Neujahrsempfang in Schapen ins Leben gerufen. Frühzeitig erkannte er die Notwendigkeit, die ärztliche Versorgung der Gemeinde langfristig zu sichern, um so auch der demografischen Entwicklung gerecht zu werden. Besonderen Wert legte er auf einen engen Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern.

Franz Austermann war kein Mensch, der anderen nach dem Mund redete. Er hatte eine ausgeprägte soziale Ader, war ein offener, fairer und kompetenter Ansprechpartner. 2006 wurde ihm durch den Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund die Silberne Ehrennadel verliehen. Doch nicht nur auf politischer Ebene war er aktiv. So war Austermann über 53 Jahre Mitglied der Feuerwehr Schapen und hat über 30 Jahre im Kirchenvorstand der kath. Kirchengemeinde Aufgaben übernommen.

Was war er für ein Mensch?, hat unsere Zeitung einen langjährigen Begleiter von Franz Austermann gefragt. Seine Antwort: „Ein feiner Kerl.“ Damit ist alles gesagt .(pe)

Kommentar: Kein „Lünne 21“

23. Januar 2011

Lingener Tagespost vom 22.01.2011 Kommentar: Kein „Lünne 21“ pe
Ein „Lünne 21“ ähnlich wie in Stuttgart, wo sich Bürger und Politik auf Konfrontationskurs befinden, weil sie sich von dieser nicht mehr ernst- und mitgenommen fühlen, wird es nicht geben. Die Interessengemeinschaft „Schönes Lünne“, die Kommunalpolitik und die Speller Samtgemeindeverwaltung sind sich einig in dem Ziel, dass alles unternommen werden muss, um im Zusammenhang mit der Erkundungsbohrung von Exxon nach Erdgas auf einem Feld bei Lünne eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung zu vermeiden.
Der Interessengemeinschaft gebührt das Verdienst, innerhalb weniger Tage das Thema Erdgasbohrung in der Gemeinde und die damit verbundenen Risiken ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt zu haben. Es ist ein Unding, dass über der Erdoberfläche auch kleinste Veränderungen Umweltverträglichkeitsprüfungen nach sich ziehen können, während das Bohren nach Gas in 1500 Meter Tiefe laut Bergrecht offenbar gar keine Bürgerbeteiligung erfordert. Diese Beteiligung haben die in der Interessengemeinschaft organisierten Bürger durch ihren Einsatz nun quasi durch die Hintertür erzwungen. Damit ist der Exxon-Konzern unter Zugzwang geraten. Er muss nun öffentlich Stellung beziehen, muss sich den kritischen Fragen der Bevölkerung stellen, und zwar schon am 17. Februar. Die Bürger geben Gas – mehr als Exxon vielleicht lieb ist.

Erdgasbohrungen: Bürger und Politik stehen Seite an Seite

21. Januar 2011

Auszug aus der Ausgabe: Lingener Tagespost Veröffentlicht am: 21.01.2011 pe Spelle

Einen solchen Besucherandrang wie am Donnerstagabend hat der Speller Samtgemeinderat zuvor noch nicht erlebt. Sogar die Zwischenwände zum Flur hin mussten herausgenommen werden, damit alle Bürger Platz fanden. Der Grund für das Interesse: die Erdgasbohrungen in der Gemeinde Lünne.

SPD und das Unabhängiges Bürgerforum Spelle (UBS) hatten das Thema mit ihren Anträgen auf die Tagesordnung gebracht. Vorab hatte es außerdem Gespräche zwischen der Interessengemeinschaft „Schönes Lünne“, Vertretern aus der Kommunalpolitik und der Samtgemeindeverwaltung gegeben. Es seien sehr sachbezogene und gute Gespräche gewesen, resümierte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. „Wir sind keine Gegner, sondern stehen Seite an Seite“, erklärte der Verwaltungschef.

Bohrarbeiten laufen
Seit einer Woche laufen die Bohrarbeiten von Exxon Mobil auf dem Gelände an der Varenroder Straße in Lünne, wenige Hundert Meter von der B70 entfernt. Kritisch gesehen wird ein mögliches Fracking-Verfahren, falls die Erkundungsbohrungen zeigen, dass eine Förderung von Erdgas möglich ist.

Wie Verwaltungschef Hummeldorf erläuterte, wird am 17. Februar eine Bürgerversammlung in der Gaststätte Wulfekotte stattfinden. Dort werde Exxon Mobile Stellung beziehen. Das Unternehmen habe außerdem die Gründung eines Arbeitskreises zugesagt, in dem alle beteiligten Kommunen und Bürgerinitiativen an einem Tisch säßen. Exxon bohrt derzeit nicht nur in Lünne nach Gas, sondern auch im benachbarten NRW. Ob es in Lünne zu einem Fracking-Verfahren komme, hänge vom Ergebnis der Erkundungsbohrung ab, sagte Hummeldorf. Außerdem müssten Gutachten eingeholt werden. Jegliche Gefährdung für die Bevölkerung müsse ausgeschlossen werden.

Dies unterstrichen auch Lünnes Bürgermeister Franz Schoppe und die Vertreter der Fraktionen im Samtgemeinderat in ihren Redebeiträgen. Es gelte, das Verfahren sehr kritisch zu begleiten und die berechtigten Ängste der Bevölkerung absolut ernst zu nehmen, betonte Willi Brundiers für die CDU. Er warnte gleichzeitig vor einem „parteipolitischen Hickhack“.

Eine solche Auseinandersetzung um dieses Thema habe es nicht gegeben und solle es auch in Zukunft nicht geben, plädierte Dr. Thomas Forstreuter ebenfalls für eine sachbezogene Diskussion. Forstreuter forderte die Landesregierung auf, das Bergrecht zu verändern, weil es im Zusammenhang mit den Erkundungsbohrungen nach Erdgas keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorsieht. „Jeder Hühnerstall benötigt eine Umweltverträglichkeitsprüfung, und beim Fracking-Verfahren ist sie nicht notwendig?“, äußerte der SPD-Politiker sein Unverständnis.

Gutachten
Für UBS unterstrich Grolle die Notwendigkeit unabhängiger Gutachten, die sich kritisch mit dem Fracking-Verfahren auseinandersetzen. Notwendig sei außerdem, angesichts der Förderaktivitäten von Exxon den Blick nicht nur auf Lünne zu beschränken, sondern auch die benachbarten Kommunen mit einzubeziehen.

In der Einwohnerfragestunde äußerten mehrere Bürger ihre große Besorgnis über die Erdgasbohrungen in Lünne. Ihr Sprecher Markus Rolink unterstrich, dass die bisherige Informationspolitik von Exxon Ängste geschürt habe. Nach heutigem Stand der Technik sei die unkonventionelle Gasförderung nur durch Fracking möglich. Dies lehne die Interessengemeinschaft entschieden ab.

CDU Samtgemeindefraktion zur Erdgasprobebohrungen in der Gemeinde Lünne.

21. Januar 2011

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Zunächst bedanke ich mich im Namen der CDU-Fraktion ausdrücklich für die ausführliche Dokumentation des bisherigen Verlaufs im Zusammenhang mit den Erdgasprobebohrungen in der Gemeinde Lünne.

Die CDU-Fraktion begrüßt generell die Suche und Förderung von Gas als eine Energiequelle zur Sicherstellung des jetzigen und zukünftigen Energiebedarfs. Dieses ist eine wichtige nationale Aufgabe, um Lebensstandard und Wirtschaftssicherung zu gewährleisten.

Hierbei darf es jedoch zu keinerlei Schäden an Gesundheit, Umwelt und Sachvermögen kommen. Weder Grundwasser noch Erdreich dürfen durch Chemikalien und sonstige Bestandteile des Bohrverfahrens verunreinigt, noch Risse im Erdreich entstehen bzw. durch Kontaminierung gefährdet werden.

Unsere Gesundheit und unsere Umwelt sind ein absolut hohes Gut. Ich betone ausdrücklich, dass es hier unter keinen Umständen zu Schädigungen und Beeinträchtigungen kommen darf.

Das Verfahren und der Verlauf der Erkundungsbohrungen in Lünne werden seit der ersten schriftlichen Mitteilung der Genehmigungsbehörde –dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Außenstelle Meppen- im Dezember 2007 intensiv begleitet und verfolgt.

Ein derartiges Projekt, Kolleginnen und Kollegen, erfordert ein Höchstmaß an Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung. Insofern begrüßt die CDU-Fraktion das öffentliche Interesse an diesen Vorgängen. Ebenso unterstützt sie das Engagement der verschiedenen Parteien, die sich um eine verträgliche Lösung aller Probleme des Projekts und damit auch für unsere Samtgemeinde einsetzen.

Für die CDU-Fraktion ist es selbstverständlich, dass Verfahren weiterhin sehr kritisch zu begleiten und die berechtigten Ängste der Bevölkerung absolut ernst zu nehmen. Sollten für weitere Bohrungen neue Genehmigungen beim Landesbergamt beantragt und in diesem Rahmen im Vorfeld eine Stellungnahme der Kommune angefordert werden, sollten berechtigte Zweifel und Gefahren hierin zur Geltung kommen.

Ziel aller Beteiligten sollte es sein, Schäden jeglicher Art, die durch die Erdgasprobe-bohrungen entstehen könnten, abzuwenden. Gleichzeitig möchte ich alle Beteiligten, Parteien, Einzelpersonen, Interessengemeinschaften, Behörden und Unternehmen bitten, sich der Dimension dieses Themas bewusst zu werden und diese sensible und komplexe Thematik mit höchster Sachlichkeit zu behandeln.

„Parteipolitisches Hickhack“ und Schuldzuweisungen sind fehl am Platze. Den berechtigten Ängsten der Bürgerinnen und Bürger muss die Politik, müssen wir ernst nehmen und gerecht werden. Ich warne ausdrücklich davor, Emotionen zu schüren und Meinungsmache zu betreiben.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich bitte ausdrücklich darum, gemeinsam nach einer sachlichen Lösung zu suchen.

CDU Fraktionsvorsitzender
Willi Brundiers

CDU Fraktion zum Samtgemeindehaushalt 2011

21. Januar 2011

Herr Vorsitzender,
Herr Samtgemeindebürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen.

Unser Vermögenshaushalt weist in diesem Jahr eine auffallende Veränderung auf: Ein Minus von 53,5 % oder 573000 €. Bei einem Volumen von 497000 € kann man mit Recht sagen: Damit sind keine großen Sprünge zu machen. Aber wir dürfen unseren Haushalt 2011 nicht losgelöst von den samtgemeindlichen Entwicklungen und von den Haushalten der letzten Jahre betrachten.
Im Rahmen des Konjunkturpaketes II und der IZBB-Mittel haben wir in den letzten Jahren Millionen investiert, um unsere samtgemeindlichen Schulen in Zeiten der größten Finanzkrise Deutschlands energetisch und zukunftsorientiert auf den neuesten Stand zu bringen. Als Beispiel sei das Blockheizkraftwerk erwähnt, dass bereits nach einigen Monaten erheblich zur Senkung der Bewirtschaftungskosten beiträgt. Die Voraussetzungen für die Umsetzung der Ganztagsbetreuung an allen Schulen unserer Samtgemeinde erforderten hohen Investitionskosten, die daraus sich entwickelnden Kosten u.a. für die Verpflegung und das Personal belasten unseren Haushalt 2011 und wird in den Folgejahren sicherlich zu weiteren Kostensteigerungen führen.
Im Einzelplan 1 „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ sind in 2011 keine hohen Investitionen vorgesehen. Trotzdem werden wir den neuen Entwicklungen im Hafen gerecht und unterstützen das Vorhaben der DLRG,ein Rettungsboot für notwendige Sicherheitsmaß-nahmen anzuschaffen. Das bereits bestellte Fahrzeug für die Feuerwehr Venhaus ist im Finanzplan des kommenden Jahres enthalten. Dies zeigt, dass die technische Ausrüstung unserer Wehren weiterhin einen hohen Stellenwert einnimmt. Nicht unerwähnt lassen möchte ich auch die Anschaffung des Fahrzeuges für die Jugendfeuerwehr Schapen.

Ein zentrales Thema jeden Haushalt ist die Verschuldung. Aufgrund des zu erwartenden positiven Abschlusses 2010 und der größtenteils nicht in Anspruch genommen Kreditermächtigungen liegt unsere Verschuldung erheblich unter dem Landesdurchschnitt. Darauf können wir einerseits stolz sein, andrerseits gilt es aber, die Ausgabenpolitik kritisch zu verfolgen und alles daran zu setzen, die Verschuldung weiter herunterzufahren. Ferner soll unser gemeinsames Ziel sein, folgende zukünftige Aufgaben der Samtgemeinde zu verfolgen und in die Tat umzusetzen:
-die Entwicklung des Hafens ist konsequent fortzuführen, um den dort ansässigen und
zukünftigen Firmen Start- und Entwicklungsmöglichkeiten zu geben;
-die geplante Veränderung der Schullandschaft in NS als eine Chance für unsere
Samtgemeinde begreifen und alles daransetzen, ab dem Schuljahr 2012 / 2013 eine
qualitativ anspruchsvolle Schulform auf den Weg zu bringen, die Oberschule;
-wenn es auch in der ärztlichen Versorgung zu teilweise zukunftsweisenden Lösungen
gekommen ist, so sollten wir doch das gesamte Umfeld des sozialen Netzwerkes aufmerksam verfolgen (Apothekenstandorte, Notfalldienste)
-vielleicht ist die Thematik „demografische Entwicklung“ im letzten Jahr etwas zu kurz
gekommen, so dürfen wir sie doch -auch unter dem Gesichtspunkt Ortsentwicklung-
nicht aus den Augen verlieren.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, vieles wird auch in diesem Jahr zu tun sein. Ich möchte mich bei allen –Fraktionen, Gruppierungen und der Verwaltung- für die geleistete Arbeit bedanken. Wir haben fast alles einstimmig auf den Weg gebracht und somit für die Entwicklung unserer Samtgemeinde einvernehmliche Lösungen gefunden. Das vor uns liegende Jahr wird geprägt werden vom kommunalen Wahlkampf und der Kommunalwahl im September. Unser bisheriger gemeinsamer Erfolg sollte die Grundlage unseres Wahlkampfes sein und ich hoffe, dass die Ebene der Sachlichkeit eine Selbstverständlichkeit sein wird. Gemeinsam sollten wir versuchen, möglichst viele Bürger anzusprechen und alles daran setzen, die Wahlbeteiligung der letzten Jahre erheblich zu verbessern.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die CDU-Fraktion wird dem Haushalt 2011 zustimmen und bedankt sich bei der Verwaltung für den Entwurf und hier insbesondere bei dem Kämmerer Leo Kribber, der seit 1991 für die Haushalte der SG Spelle verantwortlich zeichnet. Mit der letzten kameralistischen Ausgabe legt er mit dem ab 2012 gesetzlich geforderten Doppischen-Haushalt die Aufgabe in jüngere Hände. Herr Kribber, für ihre Arbeit, für ihre auch stets kritische Betrachtungsweise (sie haben nie etwas schön geredet) und ihre stetiges Augenmerk für das Machbare, sprich für das Finanzierbare, auch für ihre Mahnungen, zukünftige Verschuldung stets im Auge zu haben, herzlichen Dank und alles Gute für die Zukunft.

CDU Samtgemeindefraktionsvorsitzender
Willi Brundiers

Einstimmiges Votum für Bernhard Hummeldorf

22. Dezember 2010

CDU-Samtgemeindevorstand in Spelle schlägt Samtgemeindebürgermeister zur Wiederwahl 2011 vor
Einstimmiges Votum für Bernhard Hummeldorf

Foto: Thomas Pertz
Einstimmig hat sich der Vorstand des CDU-Samtgemeindeverbandes Spelle für die Wiederwahl von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) ausgesprochen. Rechts Vorsitzender Hans Sandl.

Spelle. Einstimmig hat der Vorstand des CDU-Samtgemeindeverbandes Spelle Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf für die Wiederwahl im Rahmen der Kommunalwahlen am 11. September 2011 vorgeschlagen. Trotz widriger Wetterverhältnisse war der Vorstand mit über 20 Teilnehmern in der Gaststätte Rosken in Schapen fast vollzählig erschienen.
„Wir haben mit Bernhard Hummeldorf einen Samtgemeindebürgermeister, der nicht nur die Arbeit auf dem Schreibtisch erledigt, sondern sie auch selber sucht“, beschrieb Hans Sandl, Vorsitzender des CDU-Samtgemeindeverbandes, am Mittwoch im Gespräch mit unserer Zeitung das Engagement des 51-Jährigen. Hummeldorf sei im Übrigen ein Mensch, der in schwierigen Situationen andere mitnehmen und überzeugen könne. Das letzte Wort haben nun die Mitglieder des CDU-Samtgemeindeverbandes Spelle. Sie sind am 12. April zur Versammlung eingeladen, um über den Vorschlag des Vorstandes zu befinden.

„Ich freue mich sehr über das große Vertrauen der Mitglieder des CDU-Samtgemeindevorstandes“, sagte Bernhard Hummeldorf. Die enorme Unterstützung sei für ihn Ansporn und Genugtuung und gebe Rückhalt für kommende Aufgaben.

Hummeldorf arbeitet seit 1990 bei der Samtgemeinde Spelle, war mehrere Jahre lang Stellvertreter von Gemeindedirektor Werner Thele und wurde 2004 mit großer Mehrheit zum neuen Samtgemeindebürgermeister gewählt. In Hummeldorfs Amtsperiode und in der 2011 zu Ende gehenden Legislaturperiode des Samtgemeinderates und der Räte in Spelle, Lünne und Schapen fallen eine Reihe kommunalpolitisch wichtiger Entscheidungen: Die Vollendung der Ortsumgehung in Spelle, die Erschließung von weiteren Gewerbeflächen in Schapen, die Realisierung des Projektes „Maritimes Wohnen“ in Lünne, Investitionen in Kindertagesstätten, Schulen und das Feuerwehrwesen, die Umgestaltung der Speller Ortsmitte und vor allem die nun bevorstehende Erweiterung des Hafens in Venhaus sind einige Beispiele.

Diese sind nach Auffassung von Hans Sandl auch ein Ausdruck des ehrenamtlichen Engagements der Kommunalpolitiker in der Samtgemeinde Spelle, egal welcher politischen Couleur. Eine möglichst hohe Wahlbeteiligung am 11. September 2011 wäre, so Sandl, eine Würdigung dieses Einsatzes.

Kues bleibt CDU-Bezirkschef

8. November 2010

Bericht in der Lingener Tagespost vom 8.11.2010 hav

97 Prozent für Staatssekretär aus Lingen – McAllister will in Schulpolitik Kooperation mit der Opposition Nordhorn.

Der Lingener Hermann Kues (60) bleibt Vorsitzender des CDU-Bezirksverbands Osnabrück-Emsland. 142 Delegierte stimmten am Wochenende beim Bezirksparteitag in Nordhorn für den parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, vier dagegen. Damit erhielt Kues 97 Prozent aller abgegebenen Stimmen. Zu Stellvertretern gewählt wurden die CDU-Landtagsabgeordneten Anette Meyer zu Strohen und Reinhold Hilbers sowie der Kreisvorsitzende Christian Calderone aus Quakenbrück im Kreis Osnabrück. Die Abgeordneten Heinz Rolfes und Georg Schirmbeck hatten nicht wieder kandidiert. Den Rest des Beitrags lesen »

CDU Rheine: Informationsbesuch bei der CDU-Fraktion in Spelle

25. September 2010

12.09.2010, 21:19 Uhr Quelle: CDU Rheine
Die CDU-Fraktion Rheine besuchte die CDU-Fraktion in der Nachbargemeinde Spelle zu einem Informationsaustauch. Die Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Gemeinderat Spelle, Mechthild Nöthe, und der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbandes Spelle, Hans Sandl, begrüßten die Besucher aus Rheine. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf informierte die Gäste dann über die Geschichte, Einrichtungen und wichtige Zukunftsprojekte der Samtgemeinde.

„Seit unserer Gründung 1974, hat sich unsere Einwohnerzahl nahezu auf nun 13.000 verdoppelt. Dazu haben wir einen Anteil von 25% der Einwohner unter 18 Jahren.“ stellte Bernhard Hummeldorf zur Alterststruktur fest. Erfreulich ist auch die Verschuldungssituation mit lediglich 19€ je Kopf der Bevölkerung. Das Engagement in Vereinen ist ebenfalls bemerkenswert. Die 120 Vereine und Vereinigungen können ca. 30.000 Mitgliedschaften verzeichnen. Die anschließende Informationsfahrt durch die Samtgemeinde führt u. a. in den Hafen, dessen Ausbau in den nächsten Jahren ansteht und auch für Rheine positive Auswirkungen haben wird. Außerdem wurde ein Halt an der Haupt- und Realschule gemacht. Diese Schule mit 613 Schülern in 28 Klassen hat getrennte Bildungswege, aber eine gemeinsame Leitung. Rheiner Schulen werden von insgesamt 244 Schülern aus Spelle besucht. Im Wöhlehof, dem 1996 eröffneten Bürgerbegegnungszentrum in einem umgebauten Bauernhaus aus dem Jahre 1791, wurden bei einem Imbiss noch weitere Themen diskutiert. „Durch eine noch engere Zusammenarbeit zwischen der Stadt Rheine und der Samtgemeinde Spelle kann die Zukunftsentwicklung für Beide optimiert werden.“ verdeutlichte Hermann-Josef Kohnen. Zum Schluss bedankte sich Marianne Helmes, Initiatorin des Besuches auf Seiten der Rheiner CDU-Fraktion, bei den Gastgebern: „Das war ein sehr informatives Programm und Sie sind herzlich zu einem Gegenbesuch in Rheine eingeladen.“

Treffen der CDU-Ortsverbände Spelle, Salzbergen und Emsbüren

9. September 2010

Anfang September 2010 fand das alljährliche Treffen der CDU-Ortsverbände Emsbüren, Salzbergen und Spelle in Form einer Fahrradtour in der Gemeinde Lünne statt. Herr Hans Sandl, Vorsitzender des CDU-Samtgemeindeverbandes Spelle, war über die große Resonanz von rd. 40 Teilnehmern sehr erfreut. Bürgermeister Franz Schoppe konnte über Aktuelles vom Blauen See und Lünner See berichten und stellte die Entwicklung der Gemeinde Lünne vor. Die weitere Tour führte über das Haus Schmeing zum Landbrauhaus Borchert, wo die Radtour durch ein gemeinsames Armbrustschießen abgerundet wurde. Auch Bürgermeister Andreas Kaiser, Salzbergen, und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Spelle, waren beeindruckt von der starken Beteiligung aus den drei Ortsverbänden.

Die Kommunen des südlichen Emslandes bilden im Emsland für die Kreiswahlen einen gemeinsamen Wahlbereich. Die Aufstellung der Kandidatenlisten erfolgt diesbezüglich in Absprache der CDU-Ortsverbände untereinander. Die Zusammenarbeit der drei CDU-Ortsverbände wird durch den jährlich stattfindenden Erfahrungsaustausch begleitend unterstützt und trägt zu einer guten Zusammenarbeit der Christdemokraten im südlichen Emsland bei.

CDU Emsland Süd

Das Bild zeigt die Teilnehmer der diesjährigen Fahrradtour am Haus Schmeing in Lünne.

Frauen-Union im CDU-Samtgemeinde- verband Spelle

22. April 2010

Am 20.04.2010 fand die Mitgliederversammlung der Frauen-Union der Samtgemeinde Spelle statt. Nach der Begrüßung verlas die Vorsitzende Martha Laarmann den Tätigkeitsbericht der letzten Jahre. Sie bedankte sich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Marita Schlätker und Renate Pietsch für die geleistete Arbeit. Der neue Vorstand wurde einstimmig gewählt. Vorsitzende: Martha Laarmann, Stellvertreterinnen: Elisabeth Glatzel und Annette Menne, Beisitzerinnen: Ruth Beul, Heidemarie Hoppe, Saskia Krone, Hedwig Thele und Claudia Walter
Frauenunion Samtgemeinde Spelle Vorstand 2010

„Familienpolitik findet sich in allen Politikfeldern wieder. Familienpolitik soll dazu beitragen positive Lebensbedingungen für Familien sowie eine familien-kinderfreundliche Umwelt zu erhalten und zu schaffen“Zum Thema „Nachhaltige Familienpolitik“ referierte die stellvertretende Vorsitzende der Landesfrauenunion Magdalene Wilmes bei der Mitgliederversammlung der FU der Samtgemeinde Spelle. Familien stehen im Mittelpunkt demografischer und gesamtgesellschaftlicher Wandlungsprozesse. Diese Veränderungen bringen Unsicherheiten und Herausforderungen mit sich.

Nachhaltige Familienpolitik bedeutet Verantwortung der gegenwärtigen Generation, die Entscheidungsspielräume für die nachwachsende Generation zur eigenen Gestaltung des Lebensverlaufs und für Familie und Partnerschaft zu ermöglichen und damit die Zukunftschancen der Generationen zu erhalten. In der nachhaltigen familiengerichteten Kommunalpolitik sollen hierfür die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die Balance zwischen Familie, Beruf, Fürsorge und anderen gesellschaftlichen Belangen kann aber nur gelingen, wenn in der Gesellschaft sich auch ein Bewusstsein entwickelt, dass die Bereiche der Fürsorge für andere genauso wichtig sind wie die Teilhabe an der Erwerbswelt.
Wie familienfreundlich ist unsere Gesellschaft? Hier ist jeder Einzelne gefordert. Es liegt an uns, ob wir Familien mit offenen Armen willkommen heißen oder sie misstrauisch beäugen. Wirtschaftliche Zukunft und Wohlstand der Gemeinde, Städte und Landkreise sowie die Attraktivität für Investoren hängen künftig immer stärken davon ab, ob die Region ein lebenswertes Umfeld für Familien und berufliche Perspektiven bieten kann.

Frau Nina Berning, Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Spelle und Koordinatorin des Familienzentrums, stellte dazu lebhaft das „Haus der Familie – Familienzentrum Spelle“ vor. „Familie ist jeder“ von der Wiege bis ins hohe Alter. Die Angebote werden rege in Anspruch genommen. Z.Zt. läuft eine Bedarfserhebung zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Handicap in Vereinen und Verbänden. Beide Referentinnen gratulierten dem neuen Vorstand zur Wahl. Es ist wichtig das Frauen auch in den Kommunalparlamenten vertreten sind. Anschließend trat die neu gegründete Bauchtanzgruppe unter der Leitung von Anna Schleiermacher auf.

Das Rahmenprogramm schloss mit einem Imbiss und einer lebhaften Diskussionsrunde. Herzlichen Dank an alle Damen, die trotz zweier Parallelveranstaltungen gekommen sind


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.